Elsfleth Mit einem Fehlbetrag in Höhe von 798 900 Euro hatte Elsfleths Kämmerin Julia Bernhardt für das Haushaltsjahr 2021 von Anfang an gerechnet. Nach den Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen mit kleinen Veränderungen erhöht sich das Defizit um weitere 107 900 Euro auf damit 906 800 Euro. Die aktuellen Veränderungen erläuterte die Kämmerin in der Finanzausschusssitzung am Dienstagabend.

So muss die Stadt beispielsweise 74 900 Euro als Gemeindeanteil an der Einkommensteuer zahlen, was ursprünglich nicht im Haushalt geplant war. Auch wurden zusätzlich 29 200 Euro bereitgestellt für höhere Portokosten bei der Kommunalwahl im September, falls diese Wahl ausschließlich als Briefwahl stattfinden sollte.

Blitzschutzanlagen für städtische Gebäude, die Erneuerung der Damenduschen im Hallenbad sowie Kosten für Wartung und Prüfung des Pontons an der Kaje sind weitere Positionen, die im Laufe der Beratungen verändert wurden.

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Auf nächstes oder die nächsten Haushaltsjahre verschoben wurden die Anschaffung von Brandmeldeanlagen für die Feuerwehrhäuser, die Erneuerung des Schulschildes bei der Grundschule Lienen, der Austausch der Fenstervorhänge in der Stadthalle sowie die Erneuerung des Zauns beim Hausmeisterhaus der Grundschule Moorriem.

Obwohl der Fehlbetrag nun noch etwas höher als ursprünglich erwartet ausfällt, bleibt die Kämmerin gelassen. Denn wegen sinkender Gewerbesteuereinnahmen aufgrund der Pandemie hat die Stadt eine Sonderzahlung in Höhe von rund 1,69 Millionen Euro erhalten. Damit können das aktuelle Minus, die Fehlbeträge der Vorjahre sowie die erwarteten Fehlbeträge bis 2024 ausgeglichen werden.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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