WESERMARSCH Bei den Wahlen zum Ausschuss des II. Oldenburgischen Deichbandes hat es eine deutlich höhere Wahlbeteiligung gegeben als in früheren Jahren. Das hat ein Mitarbeiter der Wasser- und Bodenverbände in Brake bestätigt.

In Nordenham stimmten 34 Prozent aller Wahlberechtigten ab, in Brake 37 Prozent und in Butjadingen sogar 39 Prozent. In Oldenburg gaben 24 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Hans Francksen liegt vorn

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In Nordenham erhielt Bürgermeister Hans Francksen – er war vor 5 Jahren noch als GNSG-Geschäftsführer ins Rennen gegangen – die meisten Stimmen. Ebenfalls wiedergewählt wurden der Kronos-Titan-Werkleiter Peter Aengeneyndt, der Diplom-Ingenieur Uwe Deharde und der ehemalige Stadtbaurat Gerd Meiners. Ohne Erfolg blieben die Kandidaturen von Hartwig Tantzen und Dietmar Lange, die beide am Okenser Weg wohnen.

Eine Überraschung gab es in Butjadingen: Bürgermeister Rolf Blumenberg wurde nicht wiedergewählt. An seiner Stelle zog der Unabhängigen-Ratsherr Fritz Wiechmann in den Verbandsausschuss ein. Auch in Brake gibt es eine Veränderung: Der Verbandstechniker des Entwässerungsverbandes Butjadingen, Dirk Uffmann, verdrängte den Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserbau, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Helmut Schulz. Wiedergewählt wurde der ehemalige Geschäftsführer der Braker Wohnbau, Ernst-August Ede.

Insgesamt ist das Verbandsgebiet in 8 Wahlbezirke unterteilt. Gewählt werden muss nur, wo mehr Kandidaten als Sitze bereit stehen. Das war in 4 Wahlbezirken nicht der Fall. Deshalb waren die Kandidaten Claas Vollers in Stadland, Dirk Harms-Hermann in Jade/Ovelgönne, Bernd Schmele in Elsfleth sowie Eckhard Cordes und Carl Folte in Varel/Rastede/Wiefelstede auch ohne Abstimmung gewählt.

In Oldenburg wurden 10 der 22 Mitglieder des Ausschusses gewählt: Helmut Diers, Udo Zink, Ralf van Döllen, Rainer Zemke, Klaus Stryga, Robert Sprenger, Norbert Seidel, Gerd Meyer, Detmer Höhne und Gerd Kruse.

Der Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbandes, Leenert Cornelius, begrüßt die neuen Mitglieder am Dienstag, 17. August, bei einer Zusammenkunft, die vermutlich in Schweiburg stattfindet. Dabei werden auch die nicht wiedergewählten Vertreter verabschiedet.

Cornelius sieht mehrere Gründe für die höhere Wahlbeteiligung. Im Gespräch mit der NWZ  verwies er darauf, dass der Deichband in den vergangenen Jahren deutlich mehr gemacht hat und damit in der Öffentlichkeit auch stärker präsent war. Auch dass der damalige Ministerpräsident Christian Wulff und der Umweltminister Hans-Heinrich Sander mehrfach zu Terminen mit dem Deichband in die Wesermarsch gekommen sind, dürfte geholfen haben. Einen Teil der guten Wahlbeteiligung schreibt sich Cornelius auch selbst zu: Er habe Tausende in Informationsversammlungen über die Aufgaben des Deichbandes informiert.

Weser und Jadebusen

Die wichtigsten Aufgaben des II. Oldenburgischen Deichbandes in den nächsten fünf Jahren sind nach Leenert Cornelius‘ Worten die Fortführung des Jadebusen-Deiches von Schweiburg bis nach Dangast auf schwierigem Grund sowie des Weser-Deiches in Brake nach Oberhammelwarden und nach Rodenkirchen.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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