Neuenhuntorfermoor Zum Neujahrsempfang mit Kohl und Pinkel, einer Ansprache des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler und einem bebilderten Vortrag, bei dem Friedrich Szonn die Gäste mit auf Weltreise nahm, lud der CDU-Ortsverband Berne auf die Diele von Gunda und Jan-Bernd Thümler ein. „Das längste Ende von 2016 liegt schließlich noch vor uns“, scherzte Elke Belsemeyer, die anstelle des erkrankten Karl-Ernst Thümler die Begrüßung übernahm. Dabei nutzte die stellvertretende Berner Bürgermeisterin die Gelegenheit, den vielen Gästen Sarah Bruns vorzustellen. Das Parteimitglied wird im März im Berner Gemeinderat auf den Platz von Fabian von Lübken rutschen, der dieses Amt aus zeitlichen Gründen niederlegen muss.

„Er ist immer da, wenn er gebraucht wird, ein Motor und Ideengeber“, freute sich Elke Belsemeyer, für seine 25-jährige Mitgliedschaft Heinrich Asendorf danken zu können. Mit Ehrennadel, Blumen und einem Präsent wurde dem Jubilar gratuliert.

„Wir erleben jetzt die andere Seite der Globalisierung“, griff Björn Thümler in seiner Ansprache das Thema „Flucht“ auf. Dabei vergaß er nicht, das große ehrenamtliche Engagement zu würdigen, ohne dass er sich die Zustände in Deutschland lieber nicht vorstellen wollte.

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Alle kommen und bleiben, würde genauso wenig funktionieren, wie das Schließen der Grenzen. Nur im Gesamtsystem der Europäischen Union könne eine Lösung gefunden werden, meinte Thümler.

In Deutschland habe man nicht die Absicht, dass Menschen ohne Schutzstatus länger als nötig bleiben. Die Frage, die sich stelle, sei, unter welchem Schutzstatus die Menschen nach Deutschland kämen. Nur ein Prozent der Flüchtlinge werde politisch verfolgt. Auf 98 Prozent der Balkan-Flüchtlinge treffe dieser Schutzstatus dagegen nicht zu. Einen Familiennachzug könne die CDU darum hier nicht befürworten.

Von allen Flüchtlingen sollte eine Gegenleistung in Form von Integration erwartet werden können, sagte Thümler. Sprache sei dabei das entscheidende Instrument. Bestimmte Vorgaben müssten per Integrationsvertrag geregelt werden. Der Vertrag der Landesregierung sei hingegen wie ein auf eine Papiertischdecke geschriebener Wunschzettel, mit dem gar nichts geregelt werde, kritisierte Thümler.

Mit dem Hinweis auf den Wohlstand und das Wirtschaftswachstum hierzulande, schwor Thümler schon einmal auf die im September anstehende Kommunalwahl ein. „Nicht oder radikal wählen ist gefährlich. Demokratie ist vom Mitmachen gezeichnet“, betonte Björn Thümler

Friedrich Szonn nahm die Anwesenden anschließend mit auf seine früheren Reisen als Service-Techniker – und danach schmeckte allen der Grünkohl.

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