Stadland /Petit Caux Seit Beginn des Jahres heißt Stadlands französische Partnergemeinde nur noch Petit Caux. Die 18 Teilgemeinden des Distrikts haben sich zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen. Sie hat nur noch einen Bürgermeister, den 62-jährigen Patrick Martin.

Neue Möglichkeiten

Das teilt Christian Köppen mit, der Zweite Vorsitzende des Freundeskreises Petit Caux in Stadland. Der Vorstand des Freundeskreises ist sicher, dass sich mit den Veränderungen neue Möglichkeiten für die Partnerschaft ergeben, sagt Köppen.

Bisher gab es 18 Bürgermeister, aus deren Reihen die Präsidenten des Distrikts hervorgingen: zunächst Michel Fromentin, dann Daniel Joffroy und schließlich Patrick Martin. Jetzt gibt es nur noch einen Bürgermeister, alle übrigen bisherigen Bürgermeister sind seine Stellvertreter. Alle gewählten Ratsmitglieder behalten ihr Mandat.

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Aber die Entwicklung geht noch weiter: 2017 wird Petit Caux mit der Samtgemeinde Monts et Vallées fusionieren, die ihrerseits aus 17 Dörfern besteht. Der neue Gemeindeverband wird dann auf einer Fläche von 260 Quadratkilometern rund 21 800 Einwohner zählen, davon 9213 auf 93 Quadratkilometer in Petit Caux. Zum Vergleich: Stadland zählt 7875 Einwohner auf 113 Quadratkilometern.

Erst mit den Kommunalwahlen 2020 soll dieser Übergangsprozess abgeschlossen sein. Damit sollen die Gebietskörperschaften in Fankreich neu geordnet werden. Auch die Obere und die Untere Normandie werden zu einer Region vereinigt. Petit Caux gehört zur Oberen Normandie (Haute Normandie).

Angefangen hatte die Entwicklung 1978, schildert Christian Köppen. Damals wurde das Kernkraftwerk Penly geplant; die umliegenden Gemeinden konnten beträchtliche Steuereinnahmen erwarten und mussten dafür die erforderliche Infrastruktur schaffen. Am 24. August 1982 entstand der District du Petit Caux mit dem Präsidenten Michel Fromentin an der Spitze.

Wie eine Samtgemeinde

Christian Köppen: „Auch die Partnerschaft mit Stadland seit 1990 trug dazu bei, dass die Einwohner der 18 Dörfer einen immer stärkeren Zusammenhalt entwickelten.“ 2001 wurde aus dem Distrikt die Communauté des Communes du Petit Caux, die in etwa einer niedersächsischen Samtgemeinde entspricht. Ihr wurden weitere kommunale Aufgaben zugeteilt.

Patrick Martin ist seit 1983 Bürgermeister von Biville-sur-Mer, seit 2001 stellvertretender Präsident des Gemeindeverbandes Petit Caux und seit 2014 ihr Präsident. Bei der Wahl zum ersten Bürgermeister der Großgemeinde Petit Caux am 4. Januar war er einziger Kandidat. Die Freundschaft mit Stadland liegt ihm besonders am Herzen, freut sich Christian Köppen: „Als Mitbegründer der Kommunalpartnerschaft und langjähriger Vorsitzender des französischen Partnerschaftskomittes hat er sich für sie in besonderer Weise engagiert.“

Das nächste Wiedersehen gibt es zu Pfingsten, wenn Stadlander zur 25-Jahr-Feier der Partnerschaft nach Petit Caux fahren.

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