ALTENESCH Aus dem Spielkreis in Altenesch ist nun ein Kindergarten geworden. Damit nicht genug. Die Einrichtung hat auch einen Namen: St. Gallus-Kindergarten.

Welche Bedeutung dieser Name, der von der benachbarten Kirche abgeleitet wurde, hat, erklärte Pastorin Ute Mehlhorn in einer kurzen Andacht, die dem Empfang vorausging.

Gallus, lateinisch Hahn, erinnert Christen daran, dass Petrus seinen Herrn – wie vorhergesagt – verleugnete, bevor der Hahn krähte (Markus 14). Petrus, der sich dessen schämte, habe es verstanden, diesen persönlichen Tiefpunkt als Wendepunkt zu sehen, sagte Ute Mehlhorn. Selbstverständlich beziehe sich der Name auch auf den Namensgeber der Kirche, dem heiligen Gallus (550-620), einen Wandermönch aus Irland.

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Auch der katholische Pfarrer Norbert Steffen gratulierte den Trägern des neuen Kindergartens: Es sei ein wichtiges Anliegen, Kinder nach dem christlichen Menschenbild zu erziehen.

Gemeinderatsvorsitzende Edith Loock begrüßte die Vertreter von Rat und Verwaltung sowie Mitarbeiterinnen anderer Kindergärten und Spielkreise und die Kinder und Eltern. Sie dankte den Ratsmitgliedern für den Beschluss, den Spielkreis zum Kindergarten auszubauen.

Dem Dank schloss sich Kindergartenleiterin Astrid Hogefeld an. Durch den Beschluss sei es möglich, auch Kinder unter drei Jahren zu betreuen. Eine kleine Einrichtung biete dafür einen guten Rahmen.

Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann hob hervor, dass es nun möglich sei, auch die kleinen Kinder wohnortnah zu betreuen. Wichtig sei, dass die Eltern dieses Angebot auch annehmen, so Beckmann.

Jan Lehmann / freigestellter Betriebsratsvorsitzender / Politikredaktion
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