Nordenham „Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehen,“ dröhnte es aus den Lautsprechern, und drei Paare tanzten beschwingt zwischen den 16 Autos, die nach einem Korso durch die Stadt auf dem Nordenhamer Marktplatz geparkt waren. Autokennzeichen aus Bremervörde, Wittmund, Oldenburg und Westerstede verrieten, dass die Teilnehmer dieser Aktion gegen die aktuelle Corona-Politik keineswegs nur aus der Nachbarschaft kamen.

Ausgelassenheit und Unbekümmertheit wollten die Tanzenden demonstrieren – ganz bewusst wohl in Kontrast gesetzt zur Corona-Müdigkeit, die in diesen Tagen vielerorts vorherrscht. Der Nordenhamer Physiker, Publizist und Rentner Frank-Rüdiger Halt hatte zu dem Protest gegen die Corona-Politik und insbesondere das geplante Impfangebot für Kinder und Jugendliche eingeladen. Knapp 50 Impfgegner oder Neugierige standen um ihn herum.

Schon im September 2020 hatte Frank-Rüdiger Halt eine solche Kundgebung in Nordenhams Stadtmitte organisiert. Damals wurde er im Rahmen eines Zwiegesprächs von dem Internisten Manfred Dittmer aus Leer unterstützt. Diesmal stand er allein am Mikrofon. Er habe impfende Ärzte, Richter und Lehrer zum öffentlichen Gespräch eingeladen, sagte er, doch niemand habe sich äußern wollen.

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Frank-Rüdiger Halt nannte die augenblickliche Situation unerträglich, es sei eine ähnliche Situation „wie in der DDR, nur noch schlimmer.“ Das Infektionsgesetz sei „ein Schrottgesetz“, da es nur auf Inzidenzen setze. Das Gesetz sei, so Halt, von der Politik einzig gemacht, „um uns so alle in der Hand zu haben.“ Und: Die Impfung von Kindern und Jugendlichen müsse verhindert werden, da man hier Kinder zu Versuchsobjekten mache. Die gesundheitlichen Folgen einer Impfung seien nicht abschätzbar, sagte er.

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