BERNE Trotz des Winterwetters traf sich die Berner CDU zu einer gut besuchten Jahreshauptversammlung – nur die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen, da der Zugverkehr aus der Hauptstadt nicht planmäßig rollte.

In seinem Bericht ging Vorsitzender Karl-Ernst Thümler vor allem auf die Erfolge der CDU in den vergangenen zwei Jahren ein. „Bei der Bundestagswahl haben wir das erste Mal seit 40 Jahren im Wahlkreis 29 wieder ein Direktmandat gewonnen“, so Thümler. „Das Ergebnis war zwar knapp, aber 900 Stimmen mehr als der Mitbewerber muss man erst einmal einfahren.“ Auch bei der Europawahl im Juni gewann die CDU mit Hans-Peter Mayer mit knappem Vorsprung.

„Am Tag der Bundestagswahl mussten die Berner außerdem auch einen neuen Bürgermeister wählen“, erinnerte der Vorsitzende. Die Auswahl eines gemeinsamen Kandidaten hätte dann gezeigt, dass die Parteien im Rat wohl in der Lage sind, ordentlich zusammenzuarbeiten, wenn sie ehrlich miteinander umgehen.

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„Herr Bittner hat keinen leichten Job übernommen“, sagte Thümler. „Er muss viel Versäumtes und die schlampige Arbeitsweise seines Vorgängers Bremermann wieder auf die richtige Spur bringen. Bremermann tut heute so, als wäre er für diese Versäumnisse nie zuständig gewesen. Aber ich sage, wenn er alles was er heute fordert, in seiner Amtszeit ordentlich erledigt hätte, wäre er heute noch Bürgermeister in der Gemeinde Berne.“

Als Beispiele führte Thümler das Altenheim an, wo Bremermanns „Kunkelgeschäfte“ die Gemeinde bis heute 40 000 Euro gekostet hätten. „Außerdem spreche ich von der Auflösung der Stedinger Entwicklungsgesellschaft, wo sich nun herausgestellt hat, dass die CDU mit ihrer Behauptung Recht gehabt hat, dass für die Grundstücksrückübertragung an die Gemeinde Berne Grundsteuern gezahlt werden müssen.“ Dies habe nun mit 210 000 Euro zu Buche geschlagen. „Danke SPD, danke Herr Bremermann“, so Thümler.

Die schlampige Personalbearbeitung im Rathaus hätte die Gemeinde bis heute 110 000 Euro gekostet.

Die Zukunft der CDU in Berne sieht Thümler positiv. „Wir haben 147 Mitglieder. Nun muss man sich auf die Kommunalwahl 2011 vorbereiten.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jürgen Ahrens berichtete aus dem Gemeinderat. „Der Verwaltungsausschuss hat in seiner letzten Sitzung den Grundsatzbeschluss zum Bau einer Zwei-Feld-Sporthalle ohne Tribünenanlage gefasst. Die Kosten belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro, der Bau soll bis spätestens Juni 2011 abgeschlossen sein.“

Björn Thümler, Landtagsabgeordneter, berichtete aus Hannover. „Im Rahmen des Konjunkturpakets II sind fast 18,5 Millionen Euro in die Wesermarsch geflossen“, sagte er. Bei den Neuwahlen wurde Karl-Ernst Thümler zum Vorsitzenden wiedergewählt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden wiedergewählt Elke Belsemeyer und Heino Müller. Schriftführerin bleibt Ursula Danne. Das Amt der Kassenwartin übt weiterhin Meike Bruns aus. Die Kasse prüfen in den nächsten zwei Jahren Claus Belsemeyer und Irmgard Gau. Zu Beisitzern wurden gewählt: Britta Buntrock, Monika Klebsattel, Fabian von Lübken, Sven von Oesen und

Olaf Spille.

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