IGGEWARDEN IGGEWARDEN - Den Feldhasen auf eine rote Liste für bedrohte Tierarten zu setzen – das scheint in Butjadingen nicht notwendig zu sein. Während der Jahreshauptversammlung des Hegerings Butenland Mittwochabend in der Gaststätte „Hof Iggewarden“ zogen die Grünröcke Bilanz des nun endenden Jagdjahres.

Besonders hinsichtlich der Hasen – Hauptwild in Butjadingen – zeigte sich Hegeringleiter Hans-Hermann Kuck sehr zufrieden. So kamen 2004/2005 insgesamt 2114 Langohren zur Strecke. 111 fielen als Fallwild dem Straßenverkehr, Erntearbeiten oder Krankheiten zum Opfer.

Im Vorjahr wurden 1719 Hasen erlegt. Diese Strecke beweise, dass in Butjadingen der Hase noch lange nicht zu einer bedrohten Tierart gehört, so Kuck. Eine solche Strecke hätten die Butjenter Jäger in den vergangenen 15 bis 20 Jahren nicht gehabt. Das sei geschehen, obwohl die Jäger auch in diesem Jagdjahr wieder sehr schonend den Hasenbesatz bejagt hätten. Der Hase finde offenbar in Butjadingen optimale Lebensbedingungen. Ein trockenes Frühjahr und ein guter Sommer habe bei der Verbreitung geholfen.

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Zudem habe es im Sommer ausreichend Mäuse gegeben, so dass Bussard und Krähen keine Hasen als Nahrung schlagen mussten.

Zudem habe habe eine konsequente Bejagung der Rabenkrähen dazu geführt, dass weniger Junghasen von diesen natürlichen Feinden getötet wurden.

Erst seit einigen Jahren dürfen die Jäger auch Krähen schießen – in diesem Jahr waren es 497 Rabenkrähen, im Vorjahr 509.

• Während der Jahreshauptversammlung in Iggewarden zeichnete Hegringleiter Hans-Hermann Kuck langjährige Mitglieder aus: Klaus Reich (für 50 Jahre), Günter Harbers (40) und Dirk Meinardus (25).

• Eine besondere Ehrung wurde Eilert Baars zuteil. Er war bis vor einem Jahr Hegeringleiter und hatte dieses Amt 30 Jahre lang inne. Eilert Baars wurde zum Ehrenvorsitzenden des Hegerings Butenland ernannt.

(Ein weiterer Bericht über die Versammlung des Hegerings folgt in einer der nächsten NWZ-Ausgaben.)

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