Berne Vier Kandidaten hat das Bürgerforum für die Kommunalwahl am 11. September aufgestellt. Gerne würde man aber noch Frauen begrüßen, die sich in die bisher rein männliche Liste aufnehmen lassen, hieß es auf der öffentlichen Versammlung im Gasthaus Schütte. Anführen wird die Liste wieder Gründungsmitglied und Vorsitzender Bernd Bremermann.

Die große Koalition im Berner Rathaus durchbrechen und für mehr Transparenz sorgen möchte der 65-Jährige, der sich immer wieder ärgert, dass bei den Ratssitzungen kaum noch Diskussionen stattfinden. Ganz klar spricht sich der Ratsherr und ehemalige Bürgermeister unter anderem gegen die „Diätenerhöhung“ im Gemeinderat aus. Allein das mache 16 000 Euro pro Jahr aus, rechnet er vor und hat im Gegenzug kein Verständnis für das Anheben der Steuern oder der Kitabeiträge.

Verärgert sind er und seine Mitstreiter auch über das Thema „Deichstraße“. Das Bürgerforum sei es gewesen, das bereits vor Jahren auf die Beschwerden der Anwohner wegen der Raserei und des Schwerlastverkehrs einging.

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Die nahende Eröffnung der B 212 neu bis zur Weserstraße lasse die Anwohner völlig zu Recht eine Verschärfung des Problems befürchten. Jetzt haben sich die anderen Parteien in dieses Thema mit eingeklinkt, werden es jedoch nach der Wahl schnell wieder fallen lassen, ist sich Bremermann sicher.

Clemens Rittel, Ratsmitglied und aktuell auf Platz 2 der Kandidatenliste, konnte nicht an der Versammlung teilnehmen. Auf dem dritten Platz kandidiert Gründungsmitglied Ulrich Lehmkuhl. „Es läuft so viel verkehrt, aber davon kommt zu wenig an die Öffentlichkeit. Auch darf man die Vereine nicht im Regen stehen lassen oder sie gegeneinander ausspielen“, sagt der 62-Jährige, der den Wunsch nach mehr Transparenz nur befürworten kann.

Ganz neu in der Riege der Kandidaten ist Marvin Rönpage auf Platz 4 der Liste. Der 23-Jährige will sich besonders für den Sport stark machen.

Wie seine Parteikollegen ärgert er sich beispielsweise über die missglückte Sanierung des Gansper Hallenbodens. Nach den erst vor kurzem abgeschlossen Arbeiten lösen sich die Spielfeldmarkierungen bereits wieder. Warum es ein Problem ist, die ausführende Firma zur Rechenschaft zu ziehen, verstehen er und seine Mitstreiter nicht.

Das Schließen von Spielplätzen, der marode Gansper Sportplatz, eine Neufassung des Flächennutzungsplans, das 2013 angelaufene Sanierungsprogramm, um das es nach Ansicht des Bürgerforums nicht nur recht ruhig geworden ist, sondern der Ortskern aktuell sogar noch toter als vorher daher kommt, oder die Anwohnerbeteiligung beim Straßenneubau sind nur einige Punkte, die das Bürgerforum in sein Wahlprogramm aufgenommen hat.

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