BERNE Den Blick fest auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr gerichtet haben Bernd Bremermann und Werner Krinke.

„Wir wollen 2011 mit dem Bürgerforum Berne in der Gemeinde Berne und im Kreis antreten. Auch in Lemwerder planen wir eine Interessensabfrage bei den Bürgern“, erklärte Bremermann bei einem Pressegespräch im Dreimädelhaus.

Das Bürgerforum Berne ist ein eingetragener Verein. „Wir haben momentan 27 Mitglieder und viele Sympathisanten. Ich gehe von 120 aus“, berichtet Bremermann. Gesucht würden vor allem noch junge Mitstreiter. „Unser Vorhaben muss von vielen Schultern getragen werden“, sagt er.

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Um sich auf die Wahlen vorzubereiten, suchen Bremermann und Krinke auch den Kontakt zu anderen Gruppen von Freien Wählern. „Wir haben uns mit dem Vorstand der UW Ganderkesee getroffen. Wir haben viele kommunalpolitische gemeinsame Interessen, zum Beispiel beim Bau der B 212 neu und auf dem Gebiet Tourismus“, so Bremermann.

Weitere Themen des Bürgerforums sind die gewünschte Erweiterung von Mode W und die Einrichtung eines Pflegestützpunktes in Berne. „Wir haben einen dementsprechenden Antrag gestellt. Der Landkreis hat die Aufgabe, einen solchen Stützpunkt einzurichten. Ich könnte mir Berne als Standort sehr gut vorstellen. Die häusliche Pflege ist ein wichtiges Thema.“

Nach der Sommerpause wollen die Vorsitzenden des Bürgerforums außerdem über einen Bürgerhaushalt informieren. „Wir planen öffentliche Veranstaltungen, auch in den verschiedenen Berner Ortsteilen. Uns geht es darum, die Aufstellung eines Haushaltes für die Bürger transparenter zu machen. Sie sollen früh darüber informiert werden, wie sie sich einbringen können“, so Bremermann. Man habe bereits Kontakt zu einigen Pilot-Kommunen in Nordrhein-Westfalen aufgenommen. „Da suchen wir eine Zusammenarbeit.“

In Berne wünscht sich der ehemalige Bürgermeister, mit dem Bürgerforum 2011 die Mehrheitsverhältnisse im Rat zu verändern. „Es wäre schön, wenn wir nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr so stark aufgestellt wären, dass man mit uns reden müsste“, hofft er.

„Gemeinsam mit den anderen Parteien könnte man sich dann auf Kompromisse einigen.“

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