Brake Handlungsbedarf sieht die CDU/Ising-Gruppe im Braker Stadtrat beim Thema Informationstechnik (IT) in den Grundschulen. Für eine Erneuerung der IT-Infrastruktur in den Grundschulen Golzwarden, Boitwarden, Eichendorff und Kirchhammelwarden sollen deshalb für Investitionen 100 000 Euro im städtischen Doppelhaushalt 2019/2020 eingeplant werden. Zudem, so heißt es in einem Antrag weiter, soll für die Eichendorffschule die Glasfaserversorgung mit der so genannten FTTH-Erschließung (Fiber to the home, Glasfaser bis zur Wohnung) des Gebiets Haasenstraße/Claußenstraße erfolgen. Die notwendigen Anschlusskosten sollen im Haushalt 2019/2020 berücksichtigt werden und der zukünftigen Netzbetreiber soll der Anschlusswunsch unverzüglich mitgeteilt werden.

In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses hatte die Verwaltung mitgeteilt, dass die Grundschulen Golzwarden, Boitwarden und Kirchhammelwarden bis Mai 2019 per Glasfaser an das Internet angeschlossen werden. Diese Maßnahmen werden durch Dritte finanziert beziehungsweise gefördert. Die Grundschule Harrien war wegen des geplanten Neubaus unberücksichtigt geblieben, die Grundschule Eichendorff aufgrund ausreichender Bandbreite am Standort.

„Aus Sicht der CDU/Ising-Gruppe ist an allen Grundschulen der Stadt eine aktuelle IT-Infrastruktur mit entsprechend ausreichender Anbindung an das Internet notwendig“, schreibt Claus Plachetka in der Antragsbegründung. „Hierfür sind dauerhaft Anbindungen mit einer Bandbreite von mindestens 500 MBit/s notwendig.“ Mit der Glasfasererschließung könne die notwendige Bandbreite erreicht werden.

Am Standort Eichendorffschule bestehe aktuell keine Möglichkeit, das alternative Vodafone-Kabelnetz zu verwenden, so dass dort lediglich VDSL-Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s realisiert werden können. Daher sei, so heißt es im Antrag weiter, mit der Realisierung des angrenzenden FTTH-Gebiets eine Erschließung per Glasfaser vorzunehmen. „Wenn die Verwaltung vorträgt, dass aktuell kein schnellerer Anschluss in der Schule notwendig ist, so ist aus unserer Sicht hier eine langfristige Planung zwingend notwendig“, so Plachetka. Der Anschluss dürfte jetzt deutlich günstiger sein als eine spätere individuelle Erschließung.

Aus Sicht der Gruppe sei es unerheblich, mit welchen Endgeräten das Internet in den Schulen genutzt wird; die Verwaltung hatte darauf verwiesen, dass ein Konzept der Schulen noch fehle. PCs, Whiteboards, Notebooks, Tabletts, Smartphones und andere Geräte benötigten grundsätzlich einen Zugang zum Internet mit ausreichender Bandbreite, daher sei die IT-Infrastruktur unabhängig davon zu aktualisieren.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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