Brake Die Golzwarder Spange ist nach den Worten von Marcel Schmikale und Heinz-Werner Horstmann nicht tot. „Das Thema darf nicht vergessen werden. Wir lassen nicht locker“, betonen die beiden SPD-Ratsherren. Eine Planungsalternative zur Weserstraße sollte nach ihren Worten in den Fokus rücken.

In einem Schreiben an Bürgermeister Michael Kurz heißt es jetzt, dass die SPD-Stadtratsfraktion es nicht versäumen möchte, „eine mögliche Zeit- und Rahmenplanung zur Erschließung des Braker Hafens über die Golzwarder Spange zu erfragen“. Die Planungsvorbereitungen sollten bald beginnen.

In einem Gespräch weisen Marcel Schmikale und Heinz-Werner Horstmann auf mögliche Verkehrsprobleme im Zuge der Weserstraße und des neuen Anschlusses an die Bundesstraße 211 hin. Die beiden SPD-Ratsherren gehen von einem Anstieg des Autoverkehrs auf der Weserstraße aus. Die neuen Gewerbeflächen an der Straße Am Stadion lassen ihrer Meinung nach ebenfalls eine weitere Verkehrsbelastung erwarten. Durch die Freigabe der Brücke Berliner Straße würde nun fast der gesamte Hafenverkehr gebunden. 35 Prozent der umgeschlagenen Güter im Hafen würden über die Weserstraße transportiert. Die Seeverkehrsprognose lasse eine Umschlagszunahme von 4,1 Prozent bis 2030 erwarten.

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„Die immer wieder genannten rechtlichen Anforderungen an eine übliche Ortsumgehung können für die Golzwarder Spange deshalb nicht geltend gemacht werden“, führen die beiden ins Feld. Es sei dringend erforderlich, dass das niedersächsische Straßengesetz geändert und der Straßengesetzgebung Nordrhein-Westfalens angeglichen werde. Eine Ortsumgehung sollte demnach nicht mehr nach gezählten Fahrzeugen – auf der Raiffeisenstraße in Golzwarden sind es täglich 4000, notwendig wären jedoch 12 000 Autos, um eine Ortsumgehung anzuschieben – entschieden werden, sondern wie in NRW nach der notwendigen Erschließung von Gewerbeflächen.

Man dürfe nicht auf die Zahlen gucken. Der Hafen sei doch überwiegend über Stadtstraßen zu erreichen. Und das führe unweigerlich zu einem Verkehrschaos.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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