Brake Auf breite Zustimmung war bei der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Kindertagesstätten im vergangenen Jahr die Einrichtung eines Jugendparlamentes in der Stadt gestoßen. Die WGB/FDP-Gruppe hatte dies in einem Antrag gefordert. Man sollte zunächst zwanglos mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen, das sei der erste Schritt, sagte jetzt Fachbereichsleiter Uwe Schubert. Die Verwaltung werde in der nächsten Sitzung des Ausschusses daher vorschlagen, ein offenes Jugendforum in Brake einzurichten.

Die Idee, ein Jugendforum einzurichten, aus dem sich dann ein Jugendparlament entwickeln könnte, soll mit Beteiligung der Schulen und Organisationen der Jugendarbeit umgesetzt werden. Auf Grundlage der Arbeit dieses Forums werde in Absprache mit den beteiligten Kindern und Jugendlichen die Einrichtung eines Jugendparlamentes geprüft. Sollte der Prozess positiv verlaufen, werde eine entsprechende Einrichtung erfolgen, heißt es in der Vorlage der Verwaltung für die Ausschusssitzung am 26. Februar.

Nach den Worten von Uwe Schubert soll projektbezogen gearbeitet werden. Bei konkreten Projektvorschlägen des Jugendforums werden im Rahmen des Haushaltes Mittel zur Umsetzung zur Verfügung gestellt. Aus Sicht der Verwaltung sei es wichtig, die Kinder und Jugendlichen mitzunehmen und für das Thema Mitbestimmung zu gewinnen.

Die Kindern und Jugendlichen sollen dann selbst entscheiden, ob über eine Projektarbeit hinaus die Form eines Jugendparlamentes für die weitere Arbeit gewählt wird. Nach Uwe Schuberts Worten ließen sich Jugendliche eher über Projektarbeiten wie etwa die Einrichtung einer Skaterbahn gewinnen.

Die Verwaltung schlägt vor, einen Modellversuch als Jugendforum zu starten. Die Federführung und Organisation sowie Ausarbeitung des Berichtes obliege der städtischen Jugendpflege.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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