Verfassungsschutz-Chef Maaßen muss Posten räumen
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Verfassungsschutz-Chef Maaßen muss Posten räumen

Brake Die Stadtverwaltung verzichtet zunächst auf die Bebauung des Bolzplatzes an der Ostpreußenstraße. Wie Bürgermeister Michael Kurz (SPD) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr mitteilte, wolle man den Bolzplatz erst einmal aus den Überlegungen für eine Nutzungsänderung herausnehmen. Man wolle zunächst überprüfen, inwieweit der Platz noch genutzt werde, ließ der Bürgermeister die Kommunalpolitik wissen.

Nachdem die NWZ über entsprechende Planungen berichtete hatte, die die Stadtverwaltung im Ausschuss für Schule, Jugend und Kindertagesstätten vorgestellt hatte, hatte sich auch in der Redaktion ein Anwohner gemeldet: Werner Spielmann. Die Behauptung der Verwaltung, dass der Bolzplatz als solcher nicht mehr genutzt werde, ist seiner Meinung nach falsch. „Unser Eigenheim liegt gegenüber dem Bolzplatz und ich kann feststellen, dass die Fläche über Jahrzehnte und auch zur Zeit unverändert von zahlreichen Kindern und Jugendlichen als Bolzplatz überwiegend zum Fußballspielen benutzt wird“, schreibt Werner Spielmann in einem Brief an die Stadt.

Allerdings, so Bürgermeister Kurz, lägen der Stadtverwaltung auch anderslautende Einschätzungen vor. Andere Anlieger hätten sich gemeldet und mitgeteilt, dass der Platz nicht genutzt werde. Diese Ansicht teilte auch ein Anwohner in der Ausschusssitzung. Nach seiner Auskunft sei auf dem Bolzplatz „nicht so viel los“. Auf diesen könne man – auch unter Berücksichtigung von anstehenden Kosten wie Erneuerung des Zauns – verzichten. Der angrenzende Spielplatz solle indes erhalten bleiben, regte er an. Marcel Schmikale (SPD) regte an, zu prüfen, ob ein neu zu erstellender Bolzplatz an der Ladestraße ein Kompromiss sein könne.

Markus Minten
Redaktionsleitung Brake
Redaktion Brake

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