Brake /Nordenham Es müsse eine Lösung gefunden werden, um die Versorgung von Schwangeren vor Ort bestmöglich sicherzustellen, betont Landrat Thomas Brückmann. Die Kreisverwaltung führe gegenwärtig Gespräche mit den unterschiedlichsten Entscheidungsträgern. „Alles, was eine mögliche Lösung darstellen könnte, ist erst einmal positiv zu bewerten“, so der Wesermarsch -Landrat in einer Stellungnahme am Donnerstag.

Thomas Brückmann fordert „alle relevanten Akteure zum Dialog auf“. Dementsprechend sei es ihm wichtig, dass die aktuelle Situation im Kreistag am Montag, 18. März, thematisiert werde. Auch der Landrat selbst ist aktiv. „Ich werde gemeinsam mit Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth noch im Februar mit dem Helios-Vorstand sprechen und bin im Austausch mit anderen Kommunen, wie zum Beispiel Wittmund, die in einer vergleichbaren Situation wie wir sind“, teilt Thomas Brückmann mit. Außerdem suche die Kreisverwaltung gemeinsam mit den politischen Vertretern auf lokaler wie auch auf Landesebene nach Lösungen. Laut Thomas Brückmann gibt es ebenfalls Gespräche mit dem Ministerium und den Krankenkassen. Als Vorsitzender der Gesundheitsregion Jade-Weser werde er das Thema auch dort auf die Tagesordnung setzen.

Trotz aller Bemühungen warnt der Landrat vor zu hohen Erwartungen: „Die Kreisverwaltung ist nicht der Verantwortungsträger für die aktuelle Situation und hat auch nur einen begrenzten Handlungsspielraum.“ Insbesondere habe Helios die Schließung der Geburtshilfe in Nordenham mit fehlenden Hebammen in der Wesermarsch begründet. Dieses Problem könne auch die Kreisverwaltung nicht lösen, so der Landrat.

„Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir uns intensiv bei der Suche nach einer konsensfähigen Lösung einbringen“, betont Thomas Brückmann.

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