Brake „Kritik üben ist keine Frechheit“, erwidert Grünen-Ratsherr Hans-Otto Meyer-Ott auf die Reaktion von Bürgermeister sowie CDU/Ising- und WGB/FDP- Gruppe. Diese hatten von Meyer-Ott geübte Kritik an der Klimaschutzpolitik des Rates als „aus der Luft gegriffen“ zurückgewiesen.

Meyer-Ott beharrt darauf, dass das Klimaschutzkonzept der Stadt Brake zwar noch einstimmig verabschiedet wurde, „alle Folgeschritte der Umsetzung jedoch von den genannten Institutionen blockiert bzw. zahnlos gemacht“ worden seien. Beim Thema Artenschutz verweist er auf die Einladung der Grünen zu zwei Artenschutzexkursionen mit Fachleuten nahe der Deponie Käseburg, um Lösungen für Brake anzusehen bzw. zu diskutieren. Diese Möglichkeit sei nicht genutzt worden. Als „Spitze“ empfindet Meyer-Ott aber den dreimaligen Versuch, den Artenschutz in Brake für die Stadt festzulegen und für andere zu empfehlen. Dies war jeweils an der Ratsmehrheit gescheitert.

Meyer-Ott kündigt für seine Fraktion einen weiteren Klimaschutzantrag an und fordert für die Umsetzung des Artenschutzes einen Dringlichkeitskatalog für städtische Grundstücke und Gespräche mit Kirchen und Wohnungsbaugesellschaften. Für die Umsetzung hofft er auf Kompromissbereitschaft des Rates.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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