Brake /Elsfleth Auf ihren Parteitagen in Laatzen (FDP) und Göttingen (Grüne) haben zwei weitere Parteien am vergangenen Wochenende ihre Listen zur Landtagswahl aufgestellt. Und dabei haben zwei Kandidaten aus der Wesermarsch hervorragende Listenplätze erobert, die ihnen – sollte ihre jeweilige Partei bei der Landtagswahl am 15. Oktober den Einzug in den Landtag schaffen – einen Platz im nächsten Niedersächsischen Landtag sichern. Der Elsflether Landtagsabgeordnete Horst Kortlang (69) setzte sich auf der Landesdelegiertenversammlung der FDP mit 45,49 Prozent gegen Niels-Christian Heins im zweiten Wahlgang durch. Der Kreistagsabgeordnete Dragos Pancescu aus Brake gewann gegen vier Mitbewerber Platz 6 der Landesliste. Er erhielt im zweiten Wahlgang deutliche 99 von insgesamt 173 Stimmen.

Bei den Freien Demokraten wurde es schon bei Listenplatz fünf spannend: Nachdem der Landesvorstand den Oberstudienrat Heins vorgeschlagen hatte, wurde der Handwerksmeister Horst Kortlang von Michael Scherf für den Kreisverband Wesermarsch vorgeschlagen. Klaus Peter Wennemann schlug noch Herman Gruppe vor, der aber ablehnte, zumal er von diesem Vorschlag völlig überrascht wurde. Im ersten Wahlgang lag Kortlang schon mit zehn Stimmen vorne, verfehlte aber die notwendige absolute Mehrheit. Im zweiten Wahlgang reichte für ihn die relative Mehrheit.

Pancescu zeigte sich hoch erfreut über die landesweite Anerkennung seiner bisherigen politischen Arbeit. Nach Umweltminister Stefan Wenzel (Platz 2) und Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Platz 4) ist er drittbest platzierter Mann. Bei den Grünen sind die jeweils ungeraden Listenplätze für Frauen vorgesehen.

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„Die Menschen in Niedersachsen wissen: Ohne starke Grüne gäbe es in Deutschland keine nachhaltigen Konzepte in Bereichen wie Umwelt, Energie und Landwirtschaft, die uns und auch unseren Kindern und Enkelkindern eine gute, gesunde Zukunft ermöglichen“, so Pancescu, der mit einem deutlich besseren Wahlergebnis für seine Partei rechnet, als es Umfragen derzeit vorhersagen, die die Grünen bei neun Prozent sehen. Man wolle auch weiter mitregieren, um vernünftige Bedingungen in der Tierhaltung, beim Verbraucherschutz und für lebendige Demokratie voranzutreiben. Persönlich sieht Pancescu einen Schwerpunkt in der Arbeit für „eine freie Gesellschaft, ein offenes, tolerantes Niedersachsen, in dem alle Menschen gleiche Chancen haben“.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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