SCHWEI /SEEFELD Das Interesse der Schweier und Seefelder, an der Erstellung des Dorferneuerungsplanes für die Gebiete der beiden Altgemeinden mitzuwirken, ist recht groß. Das wurde bei einer Bürgerversammlung deutlich, zu der die Gemeinde Stadland am Dienstagabend ins Hotel „Schweier Krug“ eingeladen hatte. Die Plätze im 20-köpfigen Arbeitskreis, in dem die Bürger an der Erarbeitung des Dorferneuerungsplanes mitwirken, waren schnell vergeben.

Dem Arbeitskreis gehören Karin Schmachtel, Renate Duhm, Susanne Schirmer, Klaus von Malottki, Klaus Musiol, Frank Krüger, Peter Ratjen, Günther Oeltjen, Frieder Bunjes, Otto Hermann Witting, Hille Kaufmann, Heike Jakubeit, Andreas Peißig, Heiner Reiners, Gunnar Meier, Olaf Helwig, Dieter Tönjes, Cord Diekmann und Edith Ralle an. Eventuell sollen aber noch Bürger aus den Ortsteilen dazukommen, die bei der Versammlung nicht vertreten waren.

Von der Dorferneuerung profitieren nicht nur die beiden Orte Schwei und Seefeld, sondern das gesamte Gebiet der beiden Altgemeinden, machte Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold deutlich.

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Bernhard Ellberg vom Amt für Landentwicklung in Oldenburg erläuterte die Ziele und den Ablauf der Dorferneuerung. Neben der Erhaltung der typischen Baukultur innerorts werden Maßnahmen im dörflichen Umfeld gefördert.

Carsten Zippel vom Planungsbüro P3 aus Oldenburg, der die Maßnahmen begleiten und beratend tätig sein wird, gab einige Beispiele, wo Handlungsbedarf sein könnte. Ortsbildprägende private und öffentliche Gebäude, Plätze, Beschilderungen, Beleuchtungen, Einfahrten zu Privatgrundstücken, Wartehäuschen, Zäune, Hecken und auch Bauerngärten seien förderungswürdig. Zudem können auch neuere landwirtschaftliche Gebäude gefördert werden, wenn dadurch Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden.

Ein bis zwei Jahre räumte Bernhard Ellberg für die Planungsphase ein. Vor der Genehmigung durch das Amt für Landentwicklung müssen zunächst die Träger öffentlicher Belange angehört und ein Ratsbeschluss gefasst werden. Danach folgt ein Anerkennungstermin vor Ort mit Festlegung des Förderzeitraumes. Das Planungsbüro wird eine Bürgerfibel als Informationsgrundlage erstellen, einen Maßnahmenkatalog für die Gemeinde Stadland erarbeiten und Hintergrundinformationen zur Geschichte der Orte liefern.

Die Mitglieder des Arbeitskreises werden sich in den nächsten Monaten regelmäßig treffen und den Plan für die Dorferneuerung mitgestalten. Die erste Sitzung soll am 4. August stattfinden.

Gefördert

werden durch das Dorferneuerungsprogramm öffentliche Maßnahmen bis zu 50 Prozent und private Maßnahmen bis zu 30 Prozent der anerkannten Gesamtkosten. Dabei müssen private Investitionen jedoch ein Gesamtkostenvolumen von knapp 8400 Euro haben.

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