NORDENHAM In der Belegschaft der Norddeutschen Seekabelwerke (NSW) sind die Frauen zwar klar in der Minderheit. Aber im Betriebsrat stehen sie weiter an der Spitze: In der konstituierenden Sitzung der neuen Arbeitnehmervertretung sind die Vorsitzende Franka Helmerichs und ihre Stellvertreterin am Mittwoch in ihren Ämtern bestätigt worden.

Die 38-jährige Franka Helmerichs ist seit 2003 die Betriebsratsvorsitzende bei NSW. Damals hatte sie Gerd Böning abgelöst.

Franka Helmerichs und Andrea Lukes freuen sich über die gestiegene Beteiligung bei der Betriebsratswahl. 77 Prozent der 549 wahlberechtigten Kabelwerker machten Gebrauch von ihrem Stimmrecht. Vor vier Jahren hatte die Wahlbeteiligung noch bei 69 Prozent gelegen. Diese Steigerung sehen Franka Helmerichs und Andrea Lukes als Zeichen dafür an, dass die Arbeit des Betriebsrates anerkannt wird. Das spiegelt sich auch darin wider, dass von den sieben bisherigen Betriebsratsmitgliedern, die jetzt erneut kandidierten, sechs wiedergewählt wurden.

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Die Arbeitnehmervertretung bei NSW besteht aus elf Betriebsräten. Als „alte Hasen“ sind Franka Helmerichs (Vorsitzende), Carsten Oellrich (Fertigungssteuerer), Andrea Lukes (Detailkonstrukteurin), Hajo Janßen (Qualitätsprüfer) und Alfred Suhr (Maschinenführer) dabei. Neu im Betriebsrat sind Tobias Pilny (Werkssicherheit), Ulrike Schiller (Maschinenführerin), Ben Windhorst (IT-Administrator), Neriman Aktürk (Teamassistentin), Barbara Ferenc (Marketingassistentin) und Werner Schiller (Maschinenschlosser).

Als wichtigste Aufgabe steckt Franka Helmerichs die Beschäfigungssicherung in der derzeitigen Auftragsflaute ab. Sie hofft, dass sich die drohende Kurzarbeit vermeiden lässt. „Das ist frühestens zum Jahresende ein Thema“, meint Franka Helmerichs. Weitere Themen sind die Feinjustierung der Entgeltgestaltung, die Regelungen für extern eingesetzte Kollegen und eine Verbesserung der Schichtarbeitsbedingungen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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