Berne Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen hat einen neuen Vorstand: Ihm gehören Christina-Johanne Schröder, Ahmet Akdogan sowie Ulrich van Triel an. Sie bilden zusammen mit dem wiedergewählten Kreiskassierer Jürgen Janssen den Vorsitz der Grünen in der Wesermarsch.

Gewählt wurde der Vorstand unter ungewöhnlichen Bedingungen. Weil Versammlungen coronabedingt in Räumlichkeiten kaum möglich sind, wurde die Wahl unter freiem Himmel abgehalten. Dafür nutzten die Grünen den Berner Breithof, wo am gleichen Tag auch die Wahl des Kandidaten, der im kommenden September für die Grünen des Wahlkreises 28 in den Bundestag einziehen möchte, stattfand. In geheimer Wahl trat die 37-Jährige Bernerin Christina-Johanne Schröder gegen Dr. Thomas Wilde aus Wardenburg an. Wahlberechtigte Mitglieder aus den Kreisen Delmenhorst, Wesermarsch und Oldenburg-Land hatten sich dazu mit genügend Abstand und Masken auf dem Platz verteilt. Die Bernerin konnte die Wahl mit 56 zu 17 Stimmen für sich entscheiden und tritt nun als Bundestagskandidatin zur Wahl an.

Schröder dankte Bernes Bürgermeister dafür, den Breithof für die Wahl nutzen zu können. Corona habe zwar gezeigt, was online alles möglich sei. Aber um eine persönliche Abstimmung käme man aufgrund der Rechtssicherheit jedoch nicht herum, erklärte Christina-Johanne Schröder.

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„Jetzt geht die Arbeit erst richtig los“, sagte sie. CDU und SPD wolle sie mit Themen wie nachhaltigem Strukturwandel, dem konsequenten Umbau der Tierhaltung, der Förderung von Weidehaltung und Grünland, dem KKU-Rückbau, fairen Mieten, dem Kampf gegen Kinderarmut oder dem Ende des Straßenbauwahnsinns herausfordern. „Wir haben hier mehrere Mammutprojekte, die die Menschen im Wahlkreis bewegen.“

Gegen Weservertiefung

Auch der Verhinderung der Weservertiefung möchte sie sich mit Leidenschaft widmen und dafür sorgen, dass der ländliche Raum weder beim Ausbau des Internets noch bei anderen Dingen abgehängt wird.

Auf jeden Fall freute sich Schröder über den persönlichen Kontakt auf dem Breithof. Es sei schön, den Menschen wieder persönlich in die Augen gucken zu können, denn Politik habe schließlich viel mit Vertrauen zu tun.

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