Atens Beim Thema Hammer-Kreuzung lässt die Wählerinitiative Nordenham nicht locker. Die WIN-Fraktion im Stadtrat hat dazu jetzt einen Antrag eingereicht, der im Finanzausschuss behandelt werden soll. Kernpunkt ist die Forderung nach einem Kreisverkehrsplatz, von dem sich die WIN eine Entschärfung des Unfallrisikos an dem viel befahrenen Knotenpunkt in Atens verspricht.

Fraktionsvorsitzender Joachim Gorges und Pressesprecherin Silvia Kerney möchten von der Stadtverwaltung wissen, wie die Unfallkommission die Situation bewertet und zu welchen Erkenntnissen die Besichtigung geführt hat. Ein entsprechender Bericht liegt nach ihren Angaben bereits im Rathaus vor.

„Wir sind nach wie vor der Meinung, dass zur Entzerrung des Unfallschwerpunktes ,Hammer-Kreuzung’ die Errichtung eines Kreisels die beste Lösung wäre“, heißt es in dem WIN-Antrag. Als Sofortmaßnahmen fordert die Fraktion, in dem kritischen Bereich der Bundesstraße 212 eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 auf 50 Stundenkilometer einzuführen. Zudem sollten die Autofahrer mit Rüttelstreifen auf der Fahrbahn auf den Beginn der Tempolimitzone hingewiesen werden.

Die Kostenfrage spricht die WIN in ihrem Antrag ebenfalls an. Sowohl zu den Aufwendungen für die angeregten Sofortmaßnahmen als auch für den Kreisel-Bau möchte die Fraktion Zahlen hören. In dem Zusammenhang will die WIN wissen, wer die Kosten zu tragen hätte und wie hoch der Anteil der Stadt Nordenham wäre.

„Die WIN erwartet von allen verantwortlichen Stellen, diese Thematik mit Nachdruck zu verfolgen und an deren Lösung ohne weitere Verzögerung zu arbeiten“, betonen Joachim Gorges und Silvia Kerney. Es sei dringend an der Zeit, die Planungen und Vorbereitungen zur Errichtung eines Kreisverkehrs einzuleiten. Angesichts der Häufung an Unfällen auf der Kreuzung, auf der die B 212, die Atenser Allee und die Coldewärfer Straße zusammentreffen, müsse dort dringend etwas geschehen. Ein Kreisverkehr würde die Autofahrer zum Abbremsen zwingen und somit den häufig überhöhten Geschwindigkeiten auf dieser Strecke entgegenwirken.

„Bisher gab es von keiner Seite eine offizielle Einlassung oder Stellungnahme zu positiven Entwicklungen hinsichtlich der Unsicherheitslage an der Hammer-Kreuzung“, merken Joachim Gorges und Silvia Kerney an. Die Situation sei für „langsam arbeitende Amtsmühlen zu gefährlich und eine nachrangige Bearbeitung deshalb unverantwortlich“.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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