Jade „Es ist eine Herkules-Aufgabe. Um die bewältigen zu können, müssen wir auch die ehemalige Schule in Mentzhausen als Flüchtlingsquartier im Auge behalten.“ Jades Bürgermeister Henning Kaars (UWG) hat am Donnerstagabend im Fachausschuss für Planen, Bauen und Umwelt klare Worte gefunden.

Derzeit hat die Gemeinde Jade 71 Asylbewerber untergebracht. Kaars geht davon aus, dass im kommenden Jahr die Flüchtlingsquote für die Gemeinde am Jadebusen verdoppelt wird. „Wir wollen auch diese Asylbewerber – jeder von ihnen hat eine tragische Geschichte erlebt – vernünftig unterbringen. Ich möchte die Flüchtlinge nicht in Zelte oder Turnhallen stecken müssen“, sagte Kaars.

Er wies dabei auch darauf hin, dass geeigneter Wohnraum vermutlich sehr kurzfristig zur Verfügung gestellt werden müsse. Und der müsse entsprechend rechtzeitig vorgehalten werden.

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Unmittelbar zuvor war im Fachausschuss ein Antrag der Gruppe Grüne/Eilers diskutiert worden. Die Gruppe hatte die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob die Möglichkeit zur Neuerrichtung eines Unterkunftsgebäudes für Obdachlose, Flüchtlinge und Asylbegehrende am Standort Bahnweg 3 möglich sei.

Aus baurechtlicher Sicht spreche nichts dagegen, doch die Umsetzung des Bauvorhabens werde vermutlich zu lange dauern. Auch die Finanzierung der Vorhabens sei aus Sicht der Verwaltung problematisch, da offensichtlich keine Fördergelder zur Verfügung stünden.

Ein weiterer Punkt im Fachausschuss war das Thema Inklusion an der Grundschule Schweiburg. Sieben Schüler an der Grundschule benötigen derzeit einen speziellen Förderbedarf, der im Unterricht aber praktisch nicht umgesetzt werden könne, weil entsprechende Räume für die unbedingt notwendige Binnendifferenzierung einfach nicht zur Verfügung stehen. Eltern, Lehrer und Schüler wünschen sich, dass dieser suboptimale Zustand zeitnah verbessert wird. Alle sind sich einig, dass absoluter Handlungsbedarf besteht.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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