Rodenkirchen Nur mit den Stimmen der SPD/WPS/Unabhängigen-Gruppe billigte der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Stadlander Rates in seiner jüngsten Sitzung im Rodenkircher Rathaus den 1. Nachtragshaushalt 2016. Die Ausweisung einer Stelle „Leiterin Qualitätsmanagement“ in der Gemeindeverwaltung veranlasste die CDU/Grüne-Gruppe, dem geänderte Stellenplan, der der Anlass für den Nachtragshaushalt ist, ihre Zustimmung zu versagen.

Wie bereits berichtet, ist die langjährige Leiterin des Kindergartens „Lüttje Lüü“ in Schwei, Heike Woltmann-Mehrens, ins Rodenkircher Rathaus gewechselt. Dort wird die 64-jährige sich in ihren restlichen 16-monatigen Dienstzeit um das Qualitätsmanagement in den Stadlander Kindertagesstätten kümmern.

Gemeindekämmerer Gerd Schierloh wies darauf hin, dass es sich somit nur um eine Verschiebung im Stellenplan handle, dessen Gesamtumfang nicht verändert werde. Die Einführung eines Qualitätsmanagements für die Kindertagesstätten hatte der Rat im Juni beschlossen.

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Ihre Kritik richte sich weder an Person noch Qualifikation der Inhaberin der neuen Stelle, betonten die beiden Fraktionsvorsitzenden Günter Busch (CDU) und Elke Kuik-Janssen (Grüne). Ihnen gehe es um die nicht gewollte Aufblähung des Verwaltungsapparates, denn mit dem von der CDU/Grünen-Gruppe beantragten Qualitätsmanagement sollten externe Stellen mit einer neutralen Sichtweise beauftragt werden.

„Wir sollten die vorhandenen Sachkenntnisse nutzen, die für die externe Beratungsorganisation sehr hilfreich sein wird“, verteidigte Olaf Helwig (WPS) die Einrichtung der neuen Stelle im Rodenkircher Rathaus. Dieser Argumentation schloss sich SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam an. Auch unter dem Aspekt, dass die erfahrene ehemalige Kindergartenleiterin die Mitarbeiterinnen in den Kindergärten bei der Überprüfung der Qualitätsstandards durch eine externe Stelle entlasten werde, sei dies die beste Lösung.

Dieser Ansicht widersprach Elke Kuik-Janssen. Es gehe nicht um Zertifikate, sondern um eine inhaltliche Weiterentwicklung in den Kindertagesstätten. Die müssten sich, wie auch die Grundschulen, unterschiedliche Schwerpunkte für ihre Arbeit und Angebote geben. Ein Qualitätsmanagement könne daher nur mit den beteiligten Mitarbeiterinnen in den Einrichtung erarbeitet werden.

Auch Rainer Frerichs (Die Linke) sprach sich für die Beauftragung von ausschließlich externen Stellen aus.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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