Nordenham Mit mindestens gleicher Stärke (neun Mandate), möglichst aber mit Zugewinnen, wollen Nordenhams Christdemokraten bei der Kommunalwahl am 11. September in den Stadtrat einziehen und dabei eine absolute Mehrheit der SPD verhindern. Dafür schickt der CDU-Stadtverband 18 Kandidaten, davon zwölf auf der Süd- und sechs auf der Nordliste, ins Rennen.

Die Kandidatenlisten, die wie vor fünf Jahren vom Fraktionsvorsitzenden Horst Wreden im Süden und Dr. Tilman Kaethner im Norden angeführt werden, wurden während einer Mitgliederversammlung im Hotel am Markt aufgestellt. „Alle Nominierungen wurden von den 35 Versammlungsteilnehmern einstimmig gebilligt“, freute sich Horst Wreden.

Benannt wurden auch zehn Kandidaten die die Wahl des Kreistages. Ihre Nominierung – die Liste für den Wahlbereich Nordenham soll der Kreistagsfraktionsvorsitzende Torsten Lange anführen – soll bei der Kreismitgliederversammlung am Freitag, 3. Juni, in Rodenkirchen erfolgen. Bereits am 9. Mai hatte der CDU-Ortsverband-Süd die elf Kandidaten für die Wahl des Abbehauser Ortsrates aufgestellt (Die NWZ  berichtete).

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Zwei Parteilose

Bei der Stadtratswahl nicht wieder antreten werden die jetzigen Fraktionsmitglieder Peter Möllenbeck und Karl-Heinz Wedemeyer, die aus Altersgründen verzichten. Erstmalig für die CDU um ein Stadtratsmandat bewerben sich Tjorven Lopian, Robin Lutz, Ernst Böning, Thomas Lübken, Sabine Dorn (sie trat bei der vergangenen Bürgermeisterwahl an), Birgit Semmler, Markus Hausenblas, Tobias Thormählen, Martin Dammann und Manfred Kirsch. Mit den beiden letzteren Kandidaten stehen auch zwei Parteilose auf der CDU-Liste.

Mit gleich zehn Neulingen, einer guten Altersstruktur von 18 bis 70 Jahren sowie einer breiten Berufspalette hoffen die Christdemokraten, den Nordenhamer Bürgern ein gutes personelles Angebot für die Kommunalwahl machen zu können.

„Ein wichtiges Ziel für uns ist auch, die vor fünf Jahren auf 44,8 Prozent gesunkenen Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen. Unter dem Motto „Wählen gehen heißt Demokratie stärken“ sollen die Bürger motiviert werden, an die Wahlurne zu gehen.

Stadtrat wird bunter

Mit Blick auf die AfD glaubt Horst Wreden, dass der Stadtrat noch bunter wird. Stimmenzugewinne dürften somit schwierig werden. „Wenn wir uns geschlossen präsentieren und unsere Ziele gemeinsam verfolgen, ist aber ein besseres Ergebnis als 2011 möglich“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende. Für fünf Jahren war die CDU in Nordenham auf 25,5 Prozent abgesackt.

Als ein gutes Zeichen für einen erfolgreichen Wahlkampf wertete Horst Wreden den sehr harmonischen Verlauf der Mitgliederversammlung. Solch eine positive Atmosphäre im CDU-Stadtverband habe er bei den drei Kommunalwahlen zuvor, die er in verantwortlicher Position mit vorbereitet hatte, nicht erlebt.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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