Wesermarsch Schade, SVN: Die in der Bezirksliga spielenden Volleyballerinnen aus Nordenham haben am Wochenende eine knappe Auswärtsniederlage kassiert. Sie unterlagen BW Lohne mit 2:3. Dagegen feierte der Bezirksklassist Elsflether TB den zweiten 3:1-Sieg in Folge: Die Spielerinnen von Trainer Ingo Fuchs gewannen in Bad Zwischenahn.

Frauen, Bezirksliga: BW Lohne - SV Nordenham 3:2 (25:17, 21:25, 25:22, 16:25, 15:11). Die zahlreichen Zuschauer sahen eine tolle Partie „Das war ein Spiel auf hohem Bezirksliga-Niveau“, sagte Nordenhams Coach Stefan Plewka. Der ersatzgeschwächte SVN brauchte ein paar Minuten, um nach der sechswöchigen Spielpause den Rhythmus zu finden. Im ersten Satz gab es noch Abstimmungsprobleme und unnötige Fehler. Doch bald spielte der SVN wie eine kompakte Einheit. „Die Sätze waren bis zum Satzpunkt hart umkämpft“, sagte Plewka. Lange Spielzüge prägten die Partie. Das spielte Lohne in die Karten. Der SVN bekam konditionelle Probleme, weil einige Spielerinnen arbeits- und verletzungsbedingt zuletzt nicht regelmäßig trainieren konnten.

Die Nordenhamer Stärke waren die Aufschläge. Sie stellten Lohne immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Die Gastgeberinnen hatten große Probleme im Spielaufbau, weil die Annahme viele Fehler produzierte.

Gerade im vierten Satz dominierte der SVN: Lohne hielt dem Druck nicht stand, die Angreiferinnen waren abgemeldet. Pech für Nordenham: Spielführerin und Mittelblockerin Neriman Büsing musste im vierten Satz vom Feld. Für sie spielte Eva Lewandowski. Die Jaderbergerin feierte ihr Debüt im SVN-Trikot.

Die Entscheidung der spannenden Partie musste im Tiebreak fallen. Der SVN spielte zu Beginn konzentriert und druckvoll. Doch nach dem Seitenwechsel gewannen die Lohnerinnen die Oberhand. Sie gingen in Führung, gaben diese nicht mehr ab und entschieden das Spiel nach 90 Minuten für sich.

SVN: Kristina Bolte, Neriman Büsing, Merle Hamann, Eva Lewandowski, Miriam Mogwitz, Lyndzey Mowatt, Lisa Schröder.

Bezirksklasse: VfL Bad Zwischenahn - Elsflether TB 1:3 (22:25, 20:25, 25:15, 14:25). Die Gäste hatten zunächst große Probleme. Der VfL ging mit 4:0 in Führung. Aber die Fuchs-Mannschaft kämpfte: Mitte des ersten Satzes glich sie aus. Anschließend sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Dank einer Aufschlagsserie von Dorota Jedrusiak und einer unpräzise Annahme des Gastgebers gewann Elsfleth den Satz 25:22.

Auch im zweiten Satz spielten die Teams auf Augenhöhe und konstant hohem Niveau. Im entscheidenden Moment war die Annahme der Elsfletherinnen präziser. Die Stellerinnen Diana Krampert und Dorota Jedrusiak konnten die Angreiferinnen effektiv einsetzen. Der ETB gewann den Satz mit 25:20.

Im dritten Satz verloren die Elsfletherinnen wie schon gegen Bloherfelde II den Faden. Die Annahme war ungenau. Darunter litt das Zuspiel. Zudem leistete sich der ETB Aufschlagfehler. Bad Zwischenahn dominierte den Satz und verkürzte.

Im vierten Durchgang setzte Elsfleths Coach Fuchs wieder auf seine Startformation. Prompt spielten die Elsfletherinnen konstanter. Mit einer Aufschlagsserie der erfahrenen Brigitte Fuchs und Renate Kornman zog Elsfleth auf 21:11 davon – das war die Entscheidung.

ETB: Britta Schneider, Brigitte Fuchs, Carina Seyen, Diana Krampert, Dorota Jedrusiak, Nadine Sander, Neele Heinemann, Renate Kornmann, Rieke Lucka und Valerie Richter.

Kreisliga: TV Jeddeloh - AT Rodenkirchen 3:1 (30:28, 19:25, 25:18, 25:23). Rodenkirchens Trainer Reinhard Scheer brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir haben stark gespielt und trotzdem verloren“, sagte er. Nach 87 Minuten stand Jeddeloh als Sieger fest.

Die Stadlanderinnen waren absolut gleichwertig. Die Sätze eins, zwei und vier waren richtig spannend. Letztlich war der dritte Satz entscheidend. Der ATR hatte sich einige Fehler in der Spieleröffnung erlaubt und Schwächen in der Chancenauswertung gezeigt.

ATR: Jana Barr, Anna Nordhausen, Romy Leihsa, Annika Helms, Hanna Schwuchow, Rike Woesthoff, Ira Volkmann, Anna-Marie Broska, Cornelia Schwuchow.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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