Moorsee Die Lokomobile der Moorseer Mühle funktioniert auch nach der Winterpause einwandfrei. Das hat sich jetzt am Dampftag gezeigt. Der Präsentation der historischen Dampfmaschinenanlage aus dem Jahr 1911 auf dem großen Mühlenfest am kommenden Wochenende steht also nichts entgegen. Allerdings zeichnet sich ab, dass bald Reparaturen erforderlich sind.

5,5 Tonnen schwer

Die ehrenamtlichen Mühlenhelfer Gert Seggermann und Sven Albers befürchten, dass die Generalüberholung der Lokomobile erhebliche Kosten mit sich bringt. Daher sei es wohl erforderlich, die Arbeiten in mehreren Abschnitten ausführen zu lassen. Eigentümer des 5,5 Tonnen schweren und 26 PS starken Stahlkolosses ist der Landkreis Wesermarsch, der nun gemeinsam mit dem Museumsleiter Christoph Greim nach Finanzierungsmöglichkeiten sucht.

Die in Mannheim hergestellte Lokomobile war viele Jahrzehnte in Guatemala im Einsatz gewesen, bevor sie 1989 ihren Heimweg nach Deutschland antrat. Auf dem Gelände der Moorseer Mühle wurde sie dann vier Jahre später in Betrieb genommen. 2004 erfolgte bereits eine große Reparatur.

Am Dampftag demonstrierten Gert Seggermann und Sven Albers den Besuchern die Funktionsweise der geschichtsträchtigen Dampfmaschine. Mindestens sechs Pferde und ein Dresch-Team mit rund zehn Helfern seien früher unterwegs gewesen, um auf den Höfen den geernteten Weizen weiter zu verarbeiten.

Erinnerungen geweckt

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Einige der älteren Besucher konnten sich noch lebhaft an diese Zeit erinnern. Und auch ein Feriengast aus Polen kannte eine Lokomobile aus seiner Heimat.

Für die Kinder war es ein großes Vergnügen, die Holzscheite in den großen Schlund der Lokomobile werfen zu dürfen. So auch für den achtjährigen Patrick Küker und seine zwei Jahre ältere Schwester Lena. Die Familie war durch Zufall vorbeigekommen, weil sie Verwandten die Mühle zeigen wollte.

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