Lemwerder Ein wahres Handballfest fand am Donnerstagabend in Lemwerder statt. Mit einem Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten MT Melsungen feierte die HSG-Stedingen ihr 20-jähriges Bestehen nach.

Da im letzten Jahr im von Turnhallenbränden gezeichneten Süden der Wesermarsch keine geeignete Halle zur Verfügung stand, musste „das Spiel des Jahres“ verschoben werden.

Das einjährige Warten tat der tollen Stimmung allerdings absolut keinen Abbruch: Rund 500 Handballfans strömten am Donnerstagabend in die Ernst-Rodiek-Halle, um ein Spiel der Spitzenklasse und insgesamt 71 Tore mitzuerleben. Aufgrund der Verschiebung um ein Jahr wurde beantragt, dass bei dem Freundschaftsspiel auch ehemalige HSG-Leistungsträger antreten durften. Doch vor dem Anpfiff wurde erst einmal die Gelegenheit genutzt, dem scheidenden Trainer Bastian Friese mit einem Präsent für seinen langjährigen Einsatz zu danken.

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Genauso heiß wie die Temperaturen war dann auch die Stimmung auf den fast ausschließlich mit Stedinger Fans besetzten Zuschauerrängen. Nicht nur jedes Tor der HSG, sondern auch jeder vom Torwart gehaltene Ball wurden dort lautstark bejubelt – und dazu gehörten immerhin gleich mehrere Siebenmeter, die von Melsungen nicht umgewandelt werden konnten.

„Das ist hier wirklich supergut gemacht. Die Atmosphäre ist einfach toll“, freuten sich in der Halbzeitpause Klaus und Mareike Uhlhorn, die ebenso begeistert von dem Spiel waren wie Hans-Dieter und Daniel Harynek. Große Anerkennung zollten sie der vielen Arbeit der HSG-Organisatoren.

Dass die in der Landesliga spielenden Stedinger Herren den Handballprofis von Melsungen, die an diesem Wochenende beim Erima-Cup in der Bremer Stadthalle antreten, spielerisch nicht gewachsen sein würden, war von Anfang an klar. Aber der Wunsch vom HSG-Vorsitzenden Hauke Diers, dass die Zahl der gegnerischen Tore unter 50 bleiben möge, ging nach 60 überaus fair gespielten Minuten in Erfüllung. Gleich in der ersten Minute platzierten die Gäste einen Ball im Tor der HSG, das jedoch nur zehn Sekunden später ausgeglichen werden konnte – genau wie die Anschlusstreffer. Für einen winzigen Moment lag die HSG dann sogar in Führung. Doch schnell hatte der Bundesligist die Taktik der HSG-Herren durchschaut und beendete die erste Halbzeit mit 22:9 Toren für sich.

In der zweiten Halbzeit gab die HSG dann noch einmal richtig Gas und traf 15 weitere Male erfolgreich ins Netz der Melsunger, so dass das Spiel mit einem 24:47 für die Melsunger – somit besser als erwartet – endete.

Nach stehendem Applaus und dem Erfüllen von Autogrammwünschen endete die Partie bei einer „dritten Halbzeit“ beim benachbarten Griechen. Dort ging die „HSG-Geburtstagsfeier“ mit dem Bundesligisten zünftig bei einem Buffet weiter.

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