Da beendet sie als beste Bernerin das Derby und dann die kalte Dusche oder besser: ein nicht ganz freiwilliges Bad im Teich. Der Brauch, der im Vielseitigkeitssport Tradition hat, fand, sehr zum Vergnügen der Zuschauer, auch beim Himmelfahrtsturnier erstmals Anwendung. Aber ein klein wenig ahnte Josie Dähn, nachdem sie den anspruchsvollen Parcours mit ihrem „Luca S“ gemeistert hatte, sicher schon, was ihr gleich blühen würde. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern der dreitägigen Veranstaltung, die zum Teil wieder sehr weite Wege auf sich nahmen, war es für sie bis zur trockenen Kleidung zum Glück nicht allzu weit. Und: „Die teuren Reitstiefel durfte sie vorher ausziehen“, berichtete Pressewartin Alke Rowehl.

Sehr zufrieden war die Pressewartin auch in diesem Jahr wieder mit dem Verlauf des Turniers. Rund 1000 Nennungen, von denen der größte Teil auch tatsächlich angetreten ist, gab es im Vorfeld. Insgesamt 35 Prüfungen von der Führzügelklasse bis zum anspruchsvollen Springen oder der Dressur wurden beurteilt. Und alles klappte bestens.

Besonders die Dressurprüfungen seien mit einer Dauer von bis zu fünf Minuten und anschließendem Kommentar sehr zeitintensiv. Doch dank der drei Prüfungsplätze, die der Reitverein dafür in der Halle oder auf dem Außengelände zur Verfügung stellen kann, sei alles gut zu schaffen, so die Erfahrung.

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Damit das Berner Himmelfahrtsturnier erfolgreich bleibt, muss neben Neuem auch das Rahmenprogramm stimmen, lautet die Devise des Vereins. Und der konnte neben der Erweiterung des kulinarischen Angebots auch drei Reitsportartikel-Anbieter für die Veranstaltung gewinnen – eine Mischung, die offenbar bestens ankam. Einen neuen Besen fanden dort Klein-Felix und seine große Schwester Isabella, die zusammen mit ihrer Mutter einmal schauen wollten, wie Einstellpferd „Crystal Dreams“ sich so macht. Dessen Huder Besitzerin Katrin Alzog war sehr zufrieden nach der Jungpferdeprüfung, bei der der vierte Platz belegt wurde.

Ganz aufgeregt war Kim-Leonie im Vorfeld, verriet deren Mutter. Zusammen mit Reitfreundin Ida durfte die Schülerin erstmals bei den Siegerehrungen die Tafel mit den Schleifen halten und hinterher wieder auffüllen lassen – eine Aufgabe, auf die beide ganz stolz waren. Viele Handgriffe seien für das Gelingen eines so großen Turniers nötig, freute sich Alke Rowehl, dass auch schon die Jüngsten des Vereins so engagiert anpacken. Sehr zufrieden war sie aber auch, dass neben den Angehörigen der Teilnehmer viele andere Pferdefreunde den Weg nach Berne fanden.

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