Wesermarsch Der Kreissportbund ist am Ziel: Mit der Übergabe des dritten Teils des Sportentwicklungskonzepts für die Wesermarsch an Landrat Thomas Brückmann und Vertreter der drei beteiligten Gemeinden ist auch im Süden des Landkreises der Kurs für den Sport der Zukunft gesteckt. 2014 mit Nordenham und Butjadingen gestartet und in der Mitte (Brake, Jade und Ovelgönne) fortgesetzt, liegen damit für fast den gesamten Landkreis (Stadland hat sich nicht beteiligt) Untersuchungen vor, wie es um den Sport steht und wie dessen Zukunft aussehen kann.

Über sieben Monate waren zuletzt in Elsfleth, Berne und Lemwerder Bürger, Vereine und weitere am Sport interessierte Gruppen über gesellschaftliche Veränderungen und ihre Auswirkungen informiert worden, waren Probleme und Bedarfe zur Sportentwicklung erhoben und Maßnahmen für deren Entwicklung formuliert worden. Finanziert wurde die Expertise von Landkreis, Landessportbund und Kreissportbund.

Dessen Vorsitzender Wilfried Fugel betonte die Wichtigkeit von Sport für die Gesellschaft. „Vereinsleben heißt gleichermaßen für die Gemeinschaft zu leben.“ Sein „Vize“ Klaus Damm nannte „Vereine ein wichtiges Element für das Sozialgefüge einer Kommune“. Auch Landrat Thomas Brückmann hob „die große Integrationskraft des Sports“ hervor. „Wenn es gelingt, Kinder und Jugendliche mitzunehmen, ist das gut angelegtes Geld.“

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Franz Bittner, Bürgermeister von Berne, verwies angesichts einer älter werdenden Gesellschaft und weniger Bereitschaft zur Übernahme von Ehrenämtern auf ein wesentliches Ergebnis der Untersuchung: „Die Vereine müssen zusammenarbeiten. Die Ära der Vereinstrennung ist vorbei.“ Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer betonte: „Nicht jede Kommune kann Sportstätten für alle Sportarten vorhalten.“

Für Verwaltungen und Politik enthält die von der Universität Göttingen erstellte Expertise Grundlagen für die künftigen Planungen und Diskussionen. Sie soll „Startschuss einer eigenen Entwicklungsstrategie“ sein. Sie enthält keine fertigen Lösungsansätze, gibt aber Anregungen.

„Wichtigstes Zukunftsthema“ sei , so heißt es unter anderem für Elsfleth, die Zusammenarbeit von Vereinen. Hierzu wird ein „systematischer Vereinsdialog“ angeregt.

In der Umsetzungsphase ist Tiina Nagler beim Kreissportbund Ansprechpartnerin der Kommunen und Vereine der mittleren und südlichen Wesermarsch. Für den nördlichen Landkreis übernimmt diese Aufgabe Hilke Schultze.


Informationen und das Konzept unter   www.ksb-wesermarsch.de 
Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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