Wilhelmshaven /Elsfleth Die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB bleiben auch nach dem zwölften Spieltag dieser Saison ohne Punktgewinn. Am Samstag verlor die Mannschaft von Trainer Udo Ulrich mit 20:41 (10:18) bei der HSG Wilhelmshaven. 15 Minuten lang hatte der ETB sehr gut mitgehalten, aber dann war Schicht im Schacht.

„Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr“, sagte Ulrich. Im Spiel seiner Mannschaft sei viel Tempo drin gewesen, und es seien viele tolle Pässe gespielt worden sein. Davon profitierte vor allem Kreisläuferin Lena van Dreumel, die insgesamt auf sieben Tore kam. „Nach dieser Anfangsphase habe ich gedacht: Hier geht was“, sagte Ulrich.

Doch die zwischenzeitliche Führung war nicht von Dauer. „Die HSG hat eine körperlich harte Abwehr gespielt. Damit kamen wir nicht zurecht“, sagte Ulrich. Weil die Unparteiischen nicht eingriffen, kauften die Gastgeberinnen dem ETB den Schneid ab. Mit der Kritik an den Schiedsrichtern stand Ulrich übrigens nicht alleine da, denn auch sein Gegenüber Michael Muche war selten einverstanden mit den Entscheidungen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter "Wesermarsch kompakt" der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Spätestens nach der Pause war der Zug für den ETB abgefahren. Wilhelmshaven zog unaufhaltsam davon und profitierte auch von einer vollen Bank. „Die konnten wechseln, wie sie wollen, ohne dass ein Substanzverlust erkennbar gewesen wäre“, sagte Ulrich. Er wiederum musste mit acht Feldspielerinnen klarkommen, von denen Fenna van Dreumel und Rieke Wiese sichtlich angeschlagen ins Spiel gingen.

„In der ersten Viertelstunde haben wir uns gut verkauft. Danach nicht mehr“, sagte Ulrich. Wilhelmshaven habe verdient gewonnen. Den kämpferischen Einsatz will der Coach seinen Spielerinnen aber nicht absprechen, auch wenn zwischenzeitlich die Köpfe etwas tief gehangen hätten.

ETB: Hennig, von Seggern, Driesner – L. van Dreumel (7), Sommer (5), Lösekann (5/1), Lameyer (2), Wiese (1), F. van Dreumel, Cordes, Lübben.

Spielstationen: 1:3 (4.), 5:7 (10.), 9:8 (15.), 18:10 (30.), 29:14 (45.), 41:20 (60.).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.