Wildeshausen /Brake Gipfeltreffen in der Fußball-Bezirksliga II: Der Tabellenführer SV Brake tritt am Sonntag, 8. April (15 Uhr, Krandelstadion an der Glaner Straße 2), beim Tabellenzweiten VfL Wildeshausen an. Der SVB liegt mit 52 Zählern acht Punkte vor dem VfL, der aber noch zwei Begegnungen nachzuholen hat. Eine Niederlage kann sich Wildeshausen aber nicht leisten.

„Der VfL hat uns schon einige Vorlagen gegeben. Wir haben sie bisher leider nicht nutzen können“, ärgert sich Gerold Steindor, der zusammen mit Maik Stolzenberger den SV Brake trainiert.

Diese Aussage hat Hand und Fuß: Beide Mannschaften konnten zuletzt nicht überzeugen. Brake verlor die vergangenen drei Pflichtspiele, ohne dabei selbst ein Tor geschossen zu haben. Wildeshausen konnte aus vier Begegnungen nur vier Zähler einfahren und verlor dabei gegen die Kellerkinder SV Wilhelmshaven und SV Eintracht Oldenburg.

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VfL-Trainer Marcel Bragula stellt vor dem Spitzenspiel zunächst einmal eines klar: „Entgegen anders lautender Gerüchte werden wir in die Landesliga aufsteigen, wenn wir die Meisterschaft erringen.“ Im gleichen Atemzug nennt er die Gründe für die Flaute seiner Elf nach der Winterpause. „Wegen der schlechten Witterung konnten wir auf Naturrasen nicht trainieren. Waren wir denn endlich in der Pflicht, fielen auch noch einige Parteien aus. Deshalb fehlt uns der Rhythmus.“

Zudem kämpft er mit großen Personalproblemen. Routinierte Akteure wie Lukas Schneider und Tobias Dröge mussten reaktiviert werden, haben aber fast keine Trainingseinheiten absolviert. Gegen Brake hofft Bragula auf die Rückkehr zuletzt angeschlagener Spieler wie zum Beispiel die Kari-Brüder.

Auch bei den Brakern sind nicht alle Mann an Bord. Zwar ist die Sperre von Torhüter Patrick Lahrmann abgelaufen, doch Akteure wie Winter-Neuzugang Jonas Möller oder Damian Günther haben aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen wenig odergar nicht trainiert. Innenverteidiger Dennis Pleus plagen aus dem Pokalspiel beim TSV Wallenhorst Knieprobleme. Er musste sich einer Untersuchung bei einem Facharzt unterziehen.

Bragula wie Steindor lassen durchblicken, dass das Gipfeltreffen nicht verloren werden darf. Steindor vermisste bei seiner Elf beim 0:2 im Bezirkspokal in Wallenhorst die nötige Gier zum Erreichen das Halbfinales: „Wir waren in den Zweikämpfen nicht präsent und haben dem TSV viel Freiraum im Spielaufbau gelassen.“

Auch eine taktische Änderung auf ein 4:1:4:1-System half nicht. Sturmführer André Jaedtke brachte das Braker Trainerteam erst zur zweiten Halbzeit, um neuen Schwung zu entfachen. „Das gelang aber nur bis zum Gegentor zum 0:2 in der 62. Minute“, sagt Steindor.

Stolzenberger wiederum zeigt sich ein wenig abergläubisch. „Seit dem Spiel beim FC Rastede spielen wir mit neuen Trikots. Bisher haben wir damit nicht viel Erfolg gehabt.“

Wie dem auch sei: Das Publikum darf sich auf ein spannendes Spitzenspiel freuen. Die Partie in Wildeshausen wird mit großer Wahrscheinlichkeit von sehr vielen Zuschauern verfolgt. Das muss einen Fußballer zusätzlich motivieren.

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