Wiefelstede /Brake Vierter Sieg im vierten Spiel der Fußball-Bezirksliga für den SV Brake: Beim SV Eintracht Wiefelstede hat sich die Elf des Trainergespanns Gerold Steindor/Maik Stolzenberger am Freitagabend mit 3:1 (1:1) durchgesetzt.

Wolfgang Gerve als Teammanager der Ammerländer analysierte die Begegnung wie folgt: „Brake ist nicht unser Gradmesser. Die drei Punkte gehen verdientermaßen in die Wesermarsch.“

Dabei sah es zunächst gar nicht gut aus für Brake. Timon Sylvester (4.) schoss die Gastgeber früh in Front. Stolzenberger ärgerte sich über diese Szene: „Da waren wir noch nicht wach.“ Gerve wiederum sah danach noch eine vergebene Chance auf das 2:0 durch Fabian Laue.

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Jeweils eine Minute vor und nach der Halbzeit schaffte der SVB durch Treffer von Nico Westphal und Andre Jaedtke die Wende. Gerve resümierte: „Das war unser Genickbruch. Nach dem 3:1 später durch Dennis Pleus war der Drops dann gelutscht.“

Das Braker Trainerduo musste gegenüber dem Pokalspiel zwei Tage zuvor gegen den Heidmühler FC auf einer Position umstellen. Nico Westphal rutschte für den ortsabwesenden Patrick Lizius in die Mannschaft. Er dankte es mit einer bravourösen Volley-Abnahme zum 1:1 und legte den Führungstreffer von André Jaedtke prima auf. Stolzenberger sah in Arkadius Wojcik auf der Sechs im Mittelfeld die herausragende Spielerpersönlichkeit: „Er führt unsere Mannschaft mit seiner Erfahrung .“

Bestätigt wurde dieses von Gerve: „Zusammen mit Normen Preuß war Wojcik im Mittelfeld nicht auszuschalten.“ Der SVE musste gleich auf sechs Stammspieler verzichten. Bei Brake fehlte neben Lizius auch aus privaten Gründen Mirko-Alexander Jankowski.

In der Halbzeitpause richtete das Braker Trainergespann warnende Worte ans Team. Es sollte schließlich nicht auch noch die zweite Hälfte schläfrig beginnen. Mit Erfolg: Jaedtke traf sogar zum 2:1. Anschließend versuchte der SVE stets vergeblich, mit hohen Bällen in den Strafraum Torgefahr zu entfachen.

„Die Braker Offensive ist allein schon eine Bank“, sagte Gerve respektvoll. Sein Torhüter Tammo Rothe vereitelte mit guten Reflexen weitere Gegentore. Ein Kraftverlust aufgrund des Pokalspiels zwei Tage zuvor war bei den Kreisstädtern überraschenderweise nicht festzustellen. Dünn war beim SVB die Reservebank, auf der nur drei Feldspieler Platz genommen hatten. Die jungen Enis Alan und Meric Özdemir waren privat verhindert.

Tore: 1:0 Sylvester (4.), 1:1 Westphal (44.), 1:2 Jaedtke (46.), 1:3 Pleus (63.)

SVB: Lahrmann - Schwarze, Temin, Pleus, Mathes, Wojcik, Grimm, Preuß (89. Ince), Westphal (81. Günther), Nickel, Jaedtke.

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