Nordenham Ein umstrittener Foulelfmeter hat das Spiel der Fußball-Kreisliga II zwischen dem gastgebenden ESV Nordenham und dem WSC Frisia Wilhelmshaven II zu Gunsten der Gäste gekippt. Zur Halbzeit hatte Frisia verdient mit 2:0 geführt. Aber der ESV kämpfte prima und glich aus. Dann gab es den Foulelfmeter für den WSC zum 2:3, dessen Berechtigung fast alle anzweifelten. Die cleveren Jadestädter legten anschließend einen Treffer nach und gewannen mit 4:2.

„Für mich hat der Unparteiische das Spiel entschieden“, ärgerte sich ESV-Trainer Thorsten Rohde mächtig über den Strafstoß, den Ali Chakroun sicher verwandelte. Was war passiert? ESV-Torhüter Kevin Ahlers, der den erkrankten Mike Strahlmann vertrat, fing einen harmlosen Ball ab. WSC-Stürmer David Janssen stellte sich ihm in den Weg, so dass Ahlers im Fünfmeterraum ausweichen musste. Dabei streifte sein Fuß Janssens Bein, der das noch nicht einmal richtig bemerkte. Trotzdem pfiff der Schiedsrichter. Die Entscheidung war hammerhart.

Damit war der Widerstand der Eintracht gebrochen, die zuvor eine tolle Aufholjagd gestartet hatte. Olaf Speckels erzielte mit einem berechtigten Foulelfmeter das 1:2 (56.), Daniel Köhler (61.) glich kurz daraf aus. Ole Drieling und Ibrahim Fadi vergaben weitere gute Torchancen für die Heimelf. „Da hätten wir auf 4:2 davonziehen können“, meinte Thorsten Rohde.

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„Wir wussten, dass es hier sehr schwer für uns werden würde. Allerdings sind wir mit breiter Brust angereist. Wir hatten zuvor vier Spiele in Folge nicht verloren“, sagte WSC-Trainer Marc Luitjens. Er lobte besonders seinen Torhüter Andre Thiems, der bravourös hielt.

Beim ESV hatte es gedauert, bis der Motor ins Laufen kam. „Wir standen zunächst viel zu tief“, schimpfte Rohde. Zudem verlor die Eintracht die Mehrzahl der Zweikämpfe.

Tore: 0:1 Chakroun (8.), 0:2 Kempe(34.), 1:2 Speckels (56., Foulelfmeter), 2:2 Köhler (61.), 2:3 Chakroun (72.), 2:4 Heimann (75.)

ESV: Ahlers - Ole Drieling, Will (76. R. Schäfer), Plicht, Rimkus, Cordes, Fadi (76. Fink), Speckels, Köhler, Gökkaya (85. Krause), Jan Drieling.

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