Wesermarsch Die Volleyballerinnen der zweiten Frauenmannschaft des SV Nordenham sind Hinrunden-Meister in der Bezirksklasse. Am Sonntagmittag feierten sie einen 3:0-Auswärtssieg gegen den TuS Bloherfelde II. Damit haben sie 15 Punkte auf ihrem Konto. In der Bezirksklasse der Männer fuhr der AT Rodenkirchen in eigener Halle einen 3:2-Erfolg im Abstiegskampf gegen die TG Wiesmoor III ein. Zuvor hatte er eine 0:3-Niederlage gegen den Titelanwärter BW Lohne hinnehmen müssen. Dennoch schaffte er mit nunmehr sieben Punkten den Sprung vom Abstiegsrelegationsrang auf den sechsten Platz.

 Frauen

Bezirksklasse, TuS Bloherfelde II - SV Nordenham II 0:3 (15:25, 8:25, 23:25). Nordenhams Trainer Stefan Plewka war hochzufrieden. „Das war unsere bisher beste Saisonleistung“, meinte er. „Wir haben richtig gut kombiniert.“ Seine Mannschaft habe in allen Bereichen überzeugt. Die Aufschläge waren präzise und druckvoll, die Angriffe liefen über alle Position, und auch die Vorstellung in der Feldabwehr bekam vom Coach die Note eins. „Das war einwandfrei“, sagte er.

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Die Leistung sei umso höher zu bewerten, wenn man bedenke, dass auch die Bloherfelderinnen mit einem Sieg noch Titelansprüche hätten anmelden können. Das Spiel hatte laut Plewka dann auch „gutes Bezirksklassen-Niveau“. Gleichwohl wollte er nicht verschweigen, dass den Gastgeberinnen eine der besten Blockspielerinnen gefehlt habe. „Aber man muss auch mal Glück haben.“

Vor allem im Titelrennen der Bezirksklasse: Zwar sind die Nordenhamerinnen Erster. Aber der Vorsprung vor der Bloherfelder Reserve, die Fünfter ist, beträgt gerade mal vier Punkte.

SVN: Gonca Alas, Maja Kramer, Gesche Luks, Kathrin Niedzella, Anna Saalbach, Lisa Schröder, Svea Thaden.

 Männer

AT Rodenkirchen - BW Lohne 0:3 (16:25, 14:26, 11:25). Die Rodenkircher spielten ohne Kevin Husmann, Julian Schwuchow und Arik Schmidt. Dennoch erwischten sie einen guten Start. Weil die etatmäßigen Steller fehlten und sich doch einige Ungenauigkeiten ins Rodenkircher Spiel schlichen, mussten sie den ersten Satz abgeben.

„Im zweiten Satz habe ich dann umgestellt“, sagte Spielertrainer Thomas Geil. Das zahlte sich aus. Allerdings verlor der ATR den zweiten Satz knapp. „Ärgerlich“, meinte Geil. Im dritten Abschnitt ließ Lohne nichts anbrennen.

Rodenkirchens Coach war nicht unzufrieden. „Wir hätten einen Satz oder auch zwei Sätze gewinnen können. Aber es hätte schon alles passen müssen“, sagte er.

AT Rodenkirchen - TG Wiesmoor III 3:2 (23:25, 23:25, 25:13, 25:11, 15:9). Die Rodenkircher verschliefen den Auftakt der Partie. Sie lagen früh klar zurück (2:10, 5:13). „Aber wir haben uns rangekämpft“, sagte Geil. Trotzdem sicherten sich die Gäste den ersten Satz.

Der zweite Satz verlief ähnlich. „Wir haben uns einfach zu viele ärgerliche Fehler erlaubt“, bilanzierte Geil. Der ATR bekam die Quittung serviert: Wiesmoor gewann auch den zweiten Durchgang – die Rodenkircher befanden sich in höchster Not.

„Aber dann haben wir angefangen, Volleyball zu spielen“, sagte Geil. Seine Mannschaft dominierte fortan. Beim Stand von 19:8 im vierten Satz gab Geil die Marschroute aus, die Gegner nicht wieder stark zu machen.

Seine Worte fanden Gehör. Der ATR erzwang den Tiebreak und gewann diesen souverän. „Es wäre schon richtig bitter gewesen, wenn wir den Tiebreak verloren hätten“, sagte Geil mit einem Blick aufs Bälle-Verhältnis (111:83). Er sprach letztlich von einem wichtigen Sieg.

ATR: Patrick Fuhrken, Manuel Joachimsthaler, Jens Kretzschmar, Michael Gulich, Florian Möller, Marlo Wiemer, Simon Cramer, Thomas Geil.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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