Wesermarsch Die Tennisspielerin Anskje Gerhardt vom TK Nordenham hat am Wochenende als einzige Jugendliche aus der Wesermarsch eine Top-Platzierung bei den Jugend-Regionsmeisterschaften der Tennisregionen Jade-Weser-Hunte und Bremen belegt. Sie wurde Dritte in der Altersklasse Juniorinnen U 18/U 16. Der frühere TKN-Spieler Fabio Jochens wurde Vizemeister bei den Junioren U 18, startet aber jetzt für den Oldenburger TeV.

Beim LK-Turnier der leistungsschwächeren Jugendlichen holten sich Julia Hosfeld vom SV Brake bei den Juniorinnen U 18/16 und Constantin Schuhr vom TK Nordenham bei den Junioren U 12 den Sieg. Schuhr siegte vor seinem Vereinskameraden Neel Stellert vom TKN. Ebenfalls Zweite wurde Lilly Müller vom SV Nordenham bei den Juniorinnen U 14. Dritte Plätze belegten Kjell Maywald (TKN) bei den Junioren U 16 und Jonas Thölen (SVN) bei den Junioren U 14. Massimo Stüdemann vom SV Nordenham siegte in der Nebenrunde der Junioren U 16.

Aus der Wesermarsch nahmen 20 Aktive von den drei Vereinen TK Nordenham (9), SV Nordenham (7) und SV Brake (4) an den beiden Veranstaltungen teil. Von den 13 Junioren und sieben Juniorinnen starteten fünf Teilnehmer beim Ranglistenturnier, das in Bremen und Delmenhorst durchgeführt wurde.

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Diese kamen alle fünf vom TKN. Darunter waren allein vier Juniorinnen. Am weitesten kam Anskje Gerhardt. In einem acht Teilnehmerinnen großen Feld erreichte sie mit einem 6:2, 6:1-Sieg gegen Grete Marie Bruns vom Barrier TC das Halbfinale. Sie verlor dann aber gegen die spätere Siegerin Xenia Jeromin (SVE Wiefelstede) mit 0:6, 0:6.

Bei den Juniorinnen U 12 unterlag Emma Harbers gleich zum Auftakt im Achtelfinale Ina Ebel vom Bremerhavener TV mit 1:6, 0:6. Erstrunden-Niederlagen im Achtelfinale der U 11 mussten auch Anton Harbers als Jahrgangsjüngerer gegen Linus Heubach (TV BW Delmenhorst/3:6, 2:6) und die an Nummer vier gesetzte Kira Erden gegen Anni Carlotta Rachold (TSV Lesum-Burgdamm/6:2, 3:6, 14:16) hinnehmen. Nur die jüngste Starterin, Anneke Wachtendorf, überstand das Achtelfinale mit einem 6:3, 6:4-Sieg gegen Hanna Droste vom PSV Oldenburg. Sie scheiterte dann aber an Anni Carlotta Rachold mit 1:6, 0:6.

Beim LK-Turnier in Varel waren die restlichen 15 Wesermarsch-Teilnehmer etwas erfolgreicher. Julia Hosfeld (2005) vom SV Brake setzte sich als Jahrgangsjüngste bei den Juniorinnen U 18/16 in einer Vierer-Gruppe aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegen ihre älteren Gegnerinnen durch. Sie gewann gegen Fiona Debelts (2002) vom TC GW Oldenburg mit 6:2, 7:6 und Angelina Tran (2004) vom Oldenburger TB mit 6:1, 6:2. Gegen die spätere Dritte Lisa Berkemeyer (2004) vom Wardenburger TC verlor sie mit 6:7, 6:4, 4:10.

Bei den Juniorinnen U 14 wurde in zwei Dreier-Gruppen gespielt. Dabei konnte sich Lilly Müller (2006) vom SVN mit einem Sieg gegen Annemarie Jeske (TSG Hatten-Sandkrug) den Gruppensieg sichern, da die dritte Spielerin verletzt aufgeben musste. In der anderen Gruppe verlor Dareen Bou Hamdan (2006) vom SV Brake ihre beiden Gruppenspiele – unter anderen gegen Charlotte Kiegelhöfer vom TV Varel, die im Finale gegen Lilly Müller mit 6:2, 7:5 gewann.

Bei den Junioren war Constantin Schuhr (2008) vom TKN in der U 12 unter fünf Teilnehmern am erfolgreichsten. Er gewann alle vier Gruppenspiele – unter anderem auch gegen seinen Vereinskameraden Neel Stellert mit 6:1, 7:6 und dem dritten Wesermarsch-Vertreter Kyle Hochheim vom SVN mit 6:0, 6:0. Da Neel seine restlichen Begegnungen gewann, belegte er den zweiten Platz, während Kyle alle Spiele verlor.

Bei den Junioren U 16 kamen von den elf Teilnehmern allein fünf aus der Wesermarsch. Kjell Maywald vom TKN scheiterte erst im Halbfinale am späteren Sieger Piet Hoffmann (SW Oldenburg) mit 0:6, 2:6 und siegte dann beim Spiel um Platz drei gegen Silas Wittrock vom SVN mit 6:2, 6:2. Dieser hatte zuvor Johannes de Wyl vom SV Brake im Viertelfinale mit 6:0, 6:2 besiegt und war gegen den späteren Zweiten Linus Landwehr (Oldenburger TB) im Halbfinale mit 0:6, 3:6 ausgeschieden. Dieser hatte zuvor im Viertelfinale auch Fynn Kuhlmann vom SVN mit 6:4, 6:3 besiegt.

Massimo Stüdemann (SVN) bezog zwar gegen Lasse Kiegelhöfer (TV Varel) mit 5:7, 1:6 eine Auftaktniederlage im Achtelfinale, setzte sich dann aber in der Nebenrunde gegen Luca Hesse (SW Oldenburg) mit 6:3, 6:3 und Jonas Fricke (Wilhelmhavener THC) mit 6:1, 6:1 durch und gewann diesen Wettbewerb.

Bei den Junioren U 14 gab es mit zwölf Teilnehmern das größte Feld. Hier belegte Jonas Thölen vom SVN einen hervorragenden dritten Platz. Nach Siegen gegen Tim Kaiser (TV Varel) mit 6:0, 6:1 und Friedrich Moormann (Wardenburger TC) mit 6:1, 6:2 erreichte er das Halbfinale. Das verlor er gegen den späteren Sieger Konstantin Buddenberg (Wardenburger TC) mit 6:7, 6:2, 11:13. Im Spiel um Platz drei konnte er dessen Vereinskameraden Nick Botta mit 4:6, 6:1, 12:10 besiegen. Daniel Gerner vom SVN überstand das Achtelfinale gegen Nuno Cuelho mit 6:0, 6:1, um dann gegen Sjard Lindemann (beide TC Oldenburg-Süd) mit 3:6, 5:7 auszuscheiden. Der dritte Wesermarsch-Vertreter, Christian Kreutzmann vom SV Brake, verlor sein Auftaktspiel im Achtelfinale gegen Konstantin van Mark (TC Edewecht) mit 0:6, 0:6 und scheiterte dann in der Nebenrunde am späteren Sieger Artis Libergs vom TV Varel knapp mit 3:6, 6:4, 4:10.

Bei den Junioren U 11 scheiterte Dean Schau (2009) vom TKN in den Gruppenspielen am späteren Sieger Valentin van Mark (TC Edewecht) mit 2:6, 0:6. Da sein zweiter Gegner in der Dreier-Gruppe nicht antrat, fand nur dieses Spiel statt.

Die leistungsstarken Jugendlichen aus den Fördertrainings-Kadern hatten erstmals eine Regionsmeisterschaften mit der benachbarten Region Bremen gespielt, um größere und konkurrenzfähigere Felder zu bekommen. Die Titelkämpfe wurde deshalb auch als Ranglistenturnier durchgeführt. „Die hohe Teilnehmerzahl von 90 Junioren und 47 Juniorinnen in den AK U 11 bis U 18 ist auch eine Bestätigung für diese gemeinsame Meisterschaft“, sagte Regionsjugendwart Rolf Hübler. „Deshalb haben wir auch für nicht so spielstarke Jugendliche ein Leistungsklassenturnier mit 67 Meldungen angeboten, weil in den vergangenen Jahren gerade diese Spieler und Spielerinnen den Meisterschaften ferngeblieben waren.

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