Wesermarsch Die Boßler aus Reitland und Kreuzmoor kämpfen am Ostersonnabend um den Einzug in das Finale des Landespokals. Um 13 Uhr gastiert Landesliga-Absteiger Reitland in Halsbek, während die ebenfalls in der Landesliga werfenden Kreuzmoorer zeitgleich ihren Ligarivalen Spohle empfangen. Das Finale beginnt am Sonntag, 3. April, um 13 Uhr in Bekhausen.

Die Mentzhauser Boßler waren am Sonntag im Viertelfinale mit einer 0:7-Niederlage gegen Spohle ausgeschieden. Bitter: Sie hatten nur eine Stunde nach ihrem 4:1-Achtelfinalsieg gegen den Landesligisten Cleverns wieder auf die Strecke müssen. Spielleiter Erich Kuhlmann (Rastederberg) begründete die ungewöhnliche Terminierung mit Zeitnot.

Achtelfinale

Schweewarden (Verbandsliga) - Kreuzmoor (Landesliga) 0:1. Schweewarden war schon in den beiden Jahren zuvor gegen Kreuzmoor aus dem Pokal geflogen. Diesmal stand die Partie auf des Messers Schneide. Die Gastgeber legten mit der Holz 29 Meter vor. In der Gummi führten die Gäste schon mit einem Schoet, der kurz vor dem Ziel aber kaputt ging. Hoffnung keimte bei den Schweewardern auf.

Doch dem Kreuzmoorer Christoph Müller gelang ein Topwurf – mit ein bisschen Glück. Damit betrug der Vorsprung der Gäste 188 Meter. Sie gewannen mit einem Plus von 159 Metern. „Das hätte auch anders ausgehen können“, sagte Schweewardens Kapitän Stefan Freese. Kreuzmoors Matthias Gerken sah es ähnlich.

Schweewarden: Bjarne Frerichs, Nils Ottersberg, Timo Stelle, Stefan Frerichs, Arndt Riesenbieter (Holz), Tobias Göttler, Sascha Freese, Denis Wache, Andre Bruns, Torben Freese (Gummi).

Augusthausen (1. Kreisliga Ammerland/Waterkant) - Grünenkamp (1. KL AMM/WAT) 0:8. Die Gäste reisten mit gemischten Gefühlen in die Wesermarsch. Hatten sie doch das Punktspiel dort verloren. Grünenkamps Mannschaftsführer Björn Niemeyer: „Die schmale, runde Straße liegt uns nicht.“ An der Wende hatten sich die Gäste aber eine leichte Führung erarbeitet, die sie dann ausbauten.

Mentzhausen (VL) - Cleverns (LL) 4:1. Der Wettkampf war bis zum Schluss sehr spannend. Die Mentzhauser Holz ging mit dem ersten Wurf in Führung und baute diese aus. Die Gummi der Gäste hatte zunächst Vorteile. Aber die jungen Gastgeber kämpften sich zurück. Sie reduzierten den drei Würfe großen Rückstand auf dem letzten Stück bis auf einen Wurf. Die Routiniers der Mentzhauser machten mit dem vierten Schoet den Sack zu.

„Das war ein super Wettkampf, der aber auch sehr anstrengend war“, sagte Mentzhausens Mannschaftsführer Ludger Ruch.

Waddens (1. KL S/O) – Halsbek (LL) 0:6. Die vier Klassen höher werfenden Gäste mussten sich erst auf die schmale Straße am Deich einstellen. In der Holz gab es etliche Führungswechsel. Letztlich brachten die Gäste einen Schoet über die Ziellinie. Auch die Gummigruppen lagen an der Wende gleichauf. Aber auf der Rücktour machen die Halsbeker mit fünf Schoet alles klar.

Burhave (1. Kreisklasse BUT) - Astede (KL N/W) 11:0. Der klassentiefere Gastgeber nutzten den Heimvorteil. An der Wende führte die Holz mit einem Schoet und die Gummi mit vier Würfen – das war schon die Vorentscheidung. Die Holz siegte mit drei Schoet und 100 Metern, die Gummi mit sieben Schoet und 110 Metern.

Seefelder TV (1. KK BUT) - Abbehausen (1. KL S/O) 0:1 kampflos. Seefeld konnte keine Mannschaft stellen und sagte die Partie ab.

Delfshausen (2. KL S/O) – Reitland (LL) 0:1. Die fünf Staffeln tiefer werfenden Ammerländer standen vor einer Überraschung. Die Gäste brachten letztlich 55 Meter mit der Holz und 19 Meter mit der Gummi ins Ziel. „Wir haben uns sehr schwer getan auf der gewöhnungsbedürftigen Weißenmoorstraße“, sagte Reitlands Sprecher Rainer Müller.

Tarbarg (2. KL S/O) – Spohle (LL) 0:3

Viertelfinale

Grünenkamp (1. KL AMM/WAT) - Kreuzmoor (LL) 0:15. „Wenn eine Mannschaft gegen eine sieben Klassen höher werfende Mannschaft im Pokal antritt, muss alles passen, um mitzuhalten“, sagte Grünenkamps Björn Niemeyer. „Wir müssen über uns hinauswachsen, und der Gegner muss patzen. Beides ist leider nicht eingetroffen. Aber wir sind stolz, so weit gekommen zu sein.“

Von Anfang an wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht. „Hinzu kam noch, das wir eine für die Kreuzmoorer Kraftwerfer günstige Heimstrecke haben“, sagte Niemeyer. Mit der Gummi brauchte die Kreuzmoorer nur 36 Würfe. Sie gewannen sieben Schoet. Hinzu kamen acht Schoet der Holz. „Das war eine starke Leistung von uns“, sagte Kreuzmoors Matthias Gerken.

Kreuzmoor: Thomas Vahrenkamp, Stefan Runge, Matthias Gerken und Heiko Janssen (Holz), Manuel Runge, Thade Jabben, Christoph Müller, Rainer Schmidt, Berthold-Jürgens Jabben (Gummi).

Mentzhausen (VL) - Spohle (LL) 0:7. Landesligist Spohle war im Vorjahr in Mentzhausen ausgeschieden. Diesmal profitierten die Gäste davon, dass die Mentzhauser erst kurz zuvor das Achtelfinale gegen Cleverns hatten spielen müssen.

Die Gastgeber legten mit der Holz eine Führung vor. Doch spätestens auf der Rücktour machte sich der Kräfteverschleiß bei den Mentzhausern in beiden Gruppen bemerkbar. Einige Mentzhauser waren tags zuvor schon beim Vorbereitungstraining zur Europameisterschaft im Einsatz gewesen.

„Zwei Wettkämpfe auf hohem Niveau sind dann doch etwas zu viel“, sagte Mentzhausens Mannschaftsführer Ludger Ruch. Ohne diese Voraussetzungen wäre ein erneuter Sieg gegen Spohle drin gewesen, so Ruch. „Nochmals werden wir einem Doppelspieltag nicht zustimmen.“

Burhave (1. KK BUT) – Halsbek (LL) 0:5. Der Unterschied zwischen den Teams beträgt sechs Staffeln. Die Holz der Gäste erkämpfte sich erst weit nach der Hälfte der Strecke eine Führung und siegte mit zwei Schoet. Der Halsbeker Arne Hiljegerdes sagte anerkennend: „Das war ein starker Gegner.“ Die Gummi der Gäste erwischte einen Traumstart und siegte mit drei Schoet.

Abbehausen (1. KL S/O – Reitland (LL) 0:7. Die Holzgruppen lagen an der Wende gleichauf. Die Gummi der Gäste führte mit drei Würfen. Am Ende siegte die Holz mit drei Schoet und zehn Metern, die Gummi mit vier Schoet und 106 Metern. Reitlands Rainer Müller: „Wir freuen uns auf das Halbfinale.“

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