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Wesermarsch Viele Teams aus der Wesermarsch zeigten im Sportjahr 2018 überragende Leistungen. Fünf haben den Sprung auf den Stimmzettel der Sportlerwahl geschafft.

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  Elsflether TB

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Die Tischtennis-Mannschaft des Elsflether TB hat den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga geschafft. Als Vizemeister setzte sie sich in der Relegation durch. „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, sagt Kapitän Thorsten Hindriksen. Er gibt zu, dass der Sprung in die nächsthöhere Liga die Mannschaft schon ein wenig überrascht habe. „Damit haben wir wirklich nicht gerechnet, wir wussten nur, dass wir den Klassenerhalt wohl schaffen werden.“ Aber es kam anders. Nach einer überragenden Rückrunde qualifizierten sich die Elsflether als Vizemeister der Bezirksliga für die Aufstiegsrelegation, „und in der haben wir beide Spiele gewonnen. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt Hindriksen. Alle Spieler hätten starke Leistungen gezeigt.

Dass sie den Aufstieg verdient haben, beweisen die Elsflether in dieser Saison. Auch in der Bezirksoberliga spielen sie oben mit – bis auf eine Position ist das Team unverändert.

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AT Rodenkirchen

 Die Völkerballerinnen des AT Rodenkirchen haben die Gunst der Stunde genutzt. In eigener Halle gewannen sie das Endrunden-Turnier um den DTB-Pokal. Damit sind sie inoffizieller Deutscher Meister. Viele der Spielerinnen des ATR haben diesen Titel schon mal gewonnen. „Aber dieser Titel ist der schönste“, sagt Julia Müller, die den ATR zusammen mit Christiane Nemeyer trainiert. „Es war einfach nur genial. Der Anreiz, in eigener Halle zu spielen, war riesig. Da haben alle noch einmal eine Schippe draufgelegt“, sagt sie.

Aber das Team hat nichts dem Zufall überlassen. „Wir haben uns zehn bis zwölf Wochen intensiv vorbereitet. Schließlich wussten wir, dass wir auf die besten Mannschaften Deutschlands treffen werden. Und das Training hat sich ausgezahlt.“

Der Teamgeist mache den ATR zu einer einzigartigen Mannschaft, sagt sie. „Sie ist seit mehr als 20 Jahren eine zweite Familie für mich. Und das macht uns aus, weil wir eigentlich eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft sind. Aber wenn es drauf ankommt, halten wir zusammen. Ich würde niemals tauschen wollen.“

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SV Nordenham

 Die Bilanz spricht für sich: Die erste Männer-Mannschaft (Jahrgang 160+) der Schwimm-Abteilung des SV Nordenham gewann bei den Deutschen Mastersmeisterschaften den Titel über die 4x50-Meter-Lagen und den Titel über die 4x100-Meter-Lagen. Sie schnappte sich zudem die Silbermedaille über die 4x50-Meter-Brust und Bronze über die 4x50-Meter-Freistil. „Das ist nicht alltäglich“, betont Trainer Hans-Jörg Hadaschik. „Es passte einfach. Die Mannschaft hat funktioniert.“ Jede Lage sei gut besetzt gewesen. „Dann läuft das einfach, vor allem wenn man dementsprechend trainiert hat.

Einen Schwimmer hebt er dennoch hervor: Ronald Horrmann. „Er ist unser Brustspezialist und war noch einen Tick fleißiger als die anderen.“ Das habe sich in den entscheidenden Momenten ausgezahlt. „Eine Lagen-Staffel verliert man normalerweise auf der Bruststrecke. Aber wir konnten da noch mal zulegen“, sagt Hadaschik.

Der Trainer betont, dass alle Schwimmer während des Wettkampfes extrem heiß gewesen seien. „Die Alten waren sogar noch schlimmer als die Jungen“, sagt er und lacht. „Als sie den ersten Titel gewonnen hatten, wollten sie auch unbedingt noch den zweiten gewinnen.“

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Lemwerder TV

 Die Sommersaison des Jahres 2018 werden die Faustballerinnen des Lemwerder TV wohl nie vergessen. Als Meister der Nordstaffel der 2. Bundesliga qualifizierten sie sich auf dem Feld für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Und diesmal gelang dem Team der Sprung ins Oberhaus. „Es ist einfach optimal gelaufen“, sagt Patrick Bartelt, der die Lemwerderanerinnen zusammen mit Sandra Weigt und Arthur Dick trainiert. Ausschlaggebend für den großen Erfolg sei der Zusammenhalt der Gruppe, sagt Bartelt. „Wir haben einen super Draht zueinander und machen privat auch sehr viel zusammen. Das macht schon richtig viel aus“, sagt er.

Außerdem hebt er hervor, dass der Aufstieg in die 1. Bundesliga der Lohn für jahrelange Arbeit gewesen sei. „Die Spielerinnen hatten einfach einen langen Atem“, sagt der Trainer. „Ihr Fleiß ist letztlich belohnt worden.“ Im Jahr 2015 hatten die Lemwerderanerinnen schon mal den Titel in der 2. Bundesliga gewonnen. Der Sprung in die erste Liga war ihnen damals verwehrt geblieben. Drei Jahre später haben sie es geschafft. Bartelt: „Wir freuen uns immer noch tierisch.“

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SV Brake

Die A-Jugend-Fußballer des SV Brake habe in der vergangenen Saison etwas seltenes geleistet. Sie gewannen die Meisterschaft in der A-Jugend-Bezirksliga und dazu den Bezirkspokal. „Das war wirklich eine außergewöhnliche Saison“, meint Lars Bechstein, der das Team zusammen mit Steffen Küpker trainiert hat. Dabei geht es dem Trainer auch nicht nur um die Titel, es geht Bechstein auch darum, wie der Erfolg entstanden ist. „Wir haben kein Spiel verloren – weder in der Liga, noch im Pokal, noch in einem Freundschaftsspiel. Das erlebt man nicht ganz so häufig“, sagt er.

Er betont, dass die Erfolge der Mannschaft „nicht in den Schoß“ gefallen seien. „Die Jungs haben viel dafür getan. Wir haben häufig trainiert und hatten dennoch eine hohe Trainingsbeteiligung.“ Außerdem sei das Team charakterstark gewesen. „Die Spieler haben immer an sich geglaubt. Wir haben ihnen eingeprägt, dass ein Spiel erst dann verloren ist, wenn der Schiedsrichter abgepfiffen hat. Und das hat die Mannschaft gelebt.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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