Wesermarsch /Rodenkirchen Der Nordwestdeutsche Volleyballverband hat die Saison 2019/2020 für beendet erklärt. Die Qualifikationen und Relegationen entfallen laut Internetseite des Verbands ersatzlos. Fast alle Teams aus der Wesermarsch wissen nun, in welcher Liga sie spielen werden. Einzige Ausnahme sind die Volleyballer des AT Rodenkirchen.

Für die Volleyballer der TSG Burhave ist der erste Punkt der Sonderregelungen für den Bezirk Weser-Ems interessant. Dort heißt es: „Die bestehenden Abstiegs- und Aufstiegsregelungen gelten lediglich für diejenigen Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs als Aufsteiger beziehungsweise Absteiger eindeutig und nicht mehr änderbar festgestanden haben.“ Die Butjenter steigen als Tabellenführer der Kreisliga in die Bezirksklasse auf.

Dort spielen die Rodenkircher. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs waren sie Tabellenzweiter und punktgleich mit dem Tabellenführer VfB Oldenburg. Sie hätten also noch die Chance gehabt, die Saison als Meister zu beenden. Für den ATR gilt deshalb Punkt drei der Sonderregelungen. Der besagt: „Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs nicht auf einem Aufstiegsplatz stehen und rechnerisch eine Platzierung erreichen könnten, die gemäß den festgelegten Regularien zum Aufstieg berechtigen würde, erhalten das Angebot zusätzlich in die höhere Spielklasse aufzusteigen.“

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Dieses Angebot würden die Rodenkircher gerne annehmen. Das bestätigt Trainer Thomas Geil.

Aber ob sie kommende Spielzeit auch wirklich Bezirksliga-Luft schnuppern dürfen, hängt davon ab, wie zwei Mannschaften aus der Bezirksliga ihre Zukunft planen: der SV Viktoria Elisabethfehn und der TuS Bloherfelde II.

Sie haben vom Verband das Angebot erhalten, in der Bezirksliga zu bleiben, wohingegen Raspo Lathen als Absteiger feststeht. Bis zum 15. April müssen sie sich entscheiden. Bis dahin hängt der AT Rodenkirchen in der Warteschleife. Das sei zwar nicht ideal, meint Coach Thomas Geil.

Aber ein weiterer Verbleib der Rodenkircher in der Bezirksklasse sei kein Beinbruch für die Mannschaft. Schließlich würden in diesem Fall gleich drei Mannschaften aus dem Landkreis Wesermarsch in der Bezirksklasse spielen. Und die Rodenkircher würden sich riesig auf die Kreisderbys freuen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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