Nordenham /Elsfleth Viel schlimmer geht nicht: In der Landesklasse Weser-Ems haben die Handballmannschaften des Elsflether TB II und der HSG Blexen/Nordenham am Wochenende empfindliche Klatschen kassiert. Das Spiel der in der Landesklasse Bremen antretenden HSG Stedingen beim SVGO Bremen II musste aufgrund eines Todesfalls in der Bremer Handballabteilung verschoben werden.

Elsflether TB II – HSG Wilhelmshaven 19:56 (10:30). Neben Torhüter Benjamin Müller waren beim ETB nur drei Feldspieler aus dem ursprünglichen Kader dabei. Ergänzt hat ihn Trainer Axel Jung (49) mit sich selbst, dem 54-jährigen Jörg van Dreumel und mit David Padlo, der seit einigen Jahren kein Handball mehr gespielt hatte.

Flucht in Selbstironie

Entsprechend chancenlos waren die Elsflether gegen den Tabellen-Zweiten. „Wir wurden zerlegt, ausgenommen, filetiert und liegen gelassen“, nahm Jung die Niederlage zwar mit einer gehörigen Portion Selbstironie hin. Aber dass er nur so wenige Spieler zur Verfügung hatte, gefiel ihm trotzdem nicht.

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ETB: Müller – Jung (7), Dominik Padlo (5), Wiesensee (3), van Dreumel (2), David Padlo (1), Schwarz (1).

Spielstationen: 2:8 (8.), 7:23 (23.), 10:30 (30.), 12:39 (39.), 14:50 (51.), 19:56 (60.).

SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn – HSG Blexer TB/SV Nordenham 36:16 (17:6). Mit dem Zitat von seinem Trainerkollegen aus Elsfleth konfrontiert, wählte HSG Coach Daniel Pargmann ebenfalls drastische Worte: „Wir wurden einfach nur geschlachtet.“

Chancenlose Blexer

Die Partie sei wie erwartet gelaufen. Die Hausherren gaben von Beginn an mächtig Gas und ließen der HSG nicht den Hauch einer Chance. Am letzten Spieltag in der kommenden Woche spielt Friedrichsfehn im direkten Duell gegen den punktgleichen VfL Rastede um den Aufstiegsrelegationsplatz. „Dafür wollten sie sich wohl schon einmal warmwerfen“, sagte Pargmann, dessen Mannschaft in der ersten Hälfte gerade mal sechs Tore geworfen hatte.

HSG: Strahlmann, T. Hünnekens – Stöcker (4), Clari (3), Böger (2), Uhse (2), Redeker (2), Voskamp (2), Patzke (1/1), Pargmann, K. Hünnekens.

Spielstationen: 8:2 (13.), 17:6 (30.), 25:10 (44.), 36:16 (60.).

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