Wesermarsch Pflichtsieg für die Schwarz-Roten: Die Esenshammer Kreisliga-Fußballer haben am Samstag das Heimspiel gegen den FC Rastede II mit 3:0 gewonnen. Damit hat der Tabellenführer den Aufstieg so gut wie in der Tasche – ein Punkt fehlt noch. Unterdessen kassierte der 1. FC Nordenham eine 3:5-Auswärtsniederlage beim VfL Oldenburg II. Der ESV Nordenham bekam eine 0:5-Wertung verpasst, weil er zum Auswärtsspiel beim SV Ofenerdiek keine Mannschaft stellen konnte.

SR Esenshamm - FC Rastede II 3:0 (0:0). Es war der Tag von SRE-Spielertrainer Bünyamin Kapakli: Im Spiel gegen wacker aufspielende Gäste aus Rastede köpfte er nicht nur das Führungstor, sondern bereitete die beiden weiteren Treffer durch Marcel Weber und Sulayman Ibrahim exzellent vor. Es war der 20. Sieg für den Tabellenführer der Kreisliga, der jetzt bei noch vier ausstehenden Begegnungen nur noch einen Zähler zum Aufstieg in die Bezirksliga benötigt.

Die Rasteder Löwen präsentierten sich als zäher Kontrahent. Die Mannschaft aus dem Ammerland agierte defensiv geschickt mit zwei Viererketten und ließ zunächst nicht viel Torgefahr zu. Etwas anders sah es jedoch Kapakli: „Bereits in der ersten Halbzeit gegen den böigen Wind haben wir doch schon klare Chancen ausgelassen.“ Besser lief es denn mit dem Torabschluss im zweiten Durchgang. Unter anderem traf Muhamet Cakoli (78.) bei der Heimelf nur die Torlatte.

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Ersetzt bei Rastede wurde der ortsabwesende Trainer Sascha Gollenstede durch ein Trio. Unter anderem trug dabei der Ex-Braker Fußballer Moritz Bruns Verantwortung: „Wir hatten doch gute Konterchancen. Mit einem unnötigen Gegentor haben wir das Spiel aus der Hand gegeben.“ Gemeint hatte er den Führungstreffer von Kapakli, der völlig unbedrängt einköpfen konnte.

Esenshamm schoss alle Treffer, nachdem Nils Olsen (60.) wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte gesehen hatte. Der SRE agierte zeitweise im Spielaufbau zu langsam. Zudem rückte die Abwehr nach erfolgreichen Klärungsversuchen erst spät auf, so dass die Räume zwischen den Mannschaftsteilen oftmals groß waren. Muhamet Cakoli, der im Sturmzentrum bei der Heimelf immer wertwoller wird, sagte den Schlusssatz: „Konditionell muss ich noch aufholen, dann wird es noch besser mit mir.“

Tore: 1:0 B. Kapakli (62.), 2:0 Weber (81.), 3:0 Ibrahim (90.).

SRE: Gätje - S. Schwarze, Werber, Beyer-Franzen, Olsen, B. Kapakli, Ibrahim, Yagiz, R. Schwarze (86. Almustafa), Cichon (61. Kolmajer),

VfL Oldenburg II - 1. FC Nordenham 5:3 (3:1). Die Trainer Mario Heinecke (FCN) und Steven Janßen (VfL) resümierten gemeinsam die Begegnung, die der VfL verdient mit 5:3 Toren gewann. Heinecke ließ wissen, dass der VfL die Mehrzahl an besseren Tormöglichkeiten hatte. Janßen bescheinigte Nordenham eine besonders starke Leistung nach einem 0:3-Rückstand.

Richtig: Der FCN lag schon nach 20 Minuten mit drei Toren zurück. Suayb Gürbüz mit einem Doppelpack und Daniel Bremer sorgten aber dafür, dass die Unterweserstädter zwischenzeitlich egalisierten. „Bei guten Chancen hätte der FCN schon viel eher den Ausgleich erzielen können“, meinte Janßen. „Ein Sonntagsschuss von Arya Sandoghar brachte den VfL dann auf die Siegerstraße“, sagte Heinecke.

Janßen wiederum zog den Hut vor der Leistung seines Spielers Cedric Ayikson-Ayikoe beim 5:3: „Er wurde gleich dreimal vor dem Torabschluss gefoult. Davon hat er sich nicht aufhalten lassen.“ Der VfL-Trainer ist sich zudem sicher: Der FCN wird nicht absteigen.“ Heinecke nahm die Worte natürlich erfreut auf.

Tore: 1:0 Oeltjebruns (12.), 2:0 Sandoghar (14.), 3:0 Lizius (20.), 3:1, 3:2 Gürbüz (26., 46.), 3:3 Bremer (63.), 4:3 Sandoghar (65.), 5:3 Ayikoe (83.).

FCN: Bischoff; Kaya (46. Stechenko), Bruns, Hohn (63. Weers), M. Acar, Hedemann, Gürbüz, Hinrichs (85. C. Acar), Ölrichs, Dilbaz, Bremer.

SV Ofenerdiek - ESV Nordenham. Die Begegnung wurde kampflos für Ofenerdiek gewertet, da der ESV nicht antrat. „Wir haben schon vor Wochen Ofenerdiek mehrfach um eine Spielverlegung gebeten, da viele meiner Akteure das Bundesliga-Partie Werder Bremen gegen Borussia Dortmund live miterleben wollten. Der SVO zeigte jedoch keine Kompromissbereitschaft“, so ESV-Trainer Thorsten Rohde.

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