Wesermarsch Die Kreisliga-Fußballer der Spielvereinigung Berne haben am Sonntag das Duell der Favoriten gewonnen. In der ersten Runde des Krombacher Kreispokals in der Wesermarsch bezwangen sie den Fusionsligisten Schwarz-Rot Esenshamm mit 3:1 (0:1). In der zweiten Runde wartet auf die Berner das nächste Schwergewicht: Dann empfangen sie den Esenshammer Ligarivalen 1. FC Nordenham. Derweil sorgte der SV Phiesewarden mit dem 3:2-Sieg gegen den TuS Jaderberg für eine kleine Überraschung. Die SG Schwei-Seefeld-Rönnelmoor gewann beim FSV Warfleth mit 4:1.

Spielvereinigung Berne - Schwarz-Rot Esenshamm 3:1 (0:1). Im vorweggenommenen Endspiel sahen die Zuschauer laut Bernes Trainer Michael Müller nach anfänglicher Berner Überlegenheit eine ausgeglichene erste Halbzeit. Gleichwohl: Tammo Buttelmann schoss die Esenshammer in der 24. Minute mit einem Schuss in Führung. „Wir hätten zur Pause sogar mit 3:0 führen können“, meinte Esenshamms Fußballobmann Siegfried Adamietz.

Nach der Pause kamen die Berner auf – und sie schlugen zurück: Florian Röhrl glich nach einer Flanke von Bastian Wendorff mit einem schulbuchmäßigem Kopfball aus (62.). „Wir standen gut und haben Druck gemacht“, sagte Müller. Das zahlte sich aus: Lukas Fischer behielt nach einem gewonnenen Laufduell die Ruhe und brachte die Berner in Führung (72.). Zuvor soll laut Adamietz ein Esenshammer gefoult worden sein.

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In der Schlussphase warfen die Gäste dann alles nach vorne. Zugleich wurde das laut Spiel laut Müller ruppiger. Die Nickligkeiten häuften sich.

Die Esenshammer versuchten alles. Aber sie trafen nur den Pfosten des Berner Tores und haderten mit zwei umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen in und am Berner Strafraum. „Zumindest ein Mal hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn der Unparteiische einen Elfmeter für Esenshamm gepfiffen hätte“, meinte Müller.

Doch es gab keinen Elfmeter für Berne: Stattdessen machte Edsson Ramos in der fünften Minute der Nachspielzeit nach einem Konter und Vorarbeit von Dennis Conze-Wichmann alles klar.

„Allein aufgrund der zweiten Halbzeit war das ein verdienter Sieg“, meinte Müller. Adamietz war derweil enttäuscht. „Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr das gespielt, was wir können“, sagte er.

Tore: 0:1 Buttelmann (24.), 1:1 Röhrl (62.), 1:2 Fischer (72.), 1:3 Ramos (90.+5).

SV Phiesewarden - TuS Jaderberg 3:2 (2:1). Es bleibt dabei: Die Phiesewarder (Fusionsklasse B) sind der Angstgegner des TuS Jaderberg (Fusionsklasse A). „Allerdings will ich nicht gerade behaupten, dass unser Sieg unbedingt verdient war“, meinte Phiesewardens Co-Trainer Christian Kohlmann. „Das war schon ein sehr glücklicher Erfolg.“

Die Gastgeber hatten „losgelegt wie die Feuerwehr“, sagte Kohlmann. „Wir haben schön kombiniert. Das sah super aus.“ Julian Siebolds (3.) und Fynn Baumgardt (5.) sorgten für die frühe Fürhung. „Aber nach 15 Minuten haben wir nicht mehr am Spiel teilgenommen“, sagte Kohlmann Die Phiesewarder leisteten sich zahlreiche Fehlpässe und standen nur noch hinten drin. In der 45. Minute schoss Erik Heidemann den Anschlusstreffer. Die Phiesewarder Pausenführung war glücklich.

Im zweiten Durchgang wollten die Gastgeber hinten dicht machen. „Das ist uns auch einigermaßen gelungen“, meinte Kohlmann. Mehr noch: Lukas Schröder schoss sogar das 3:1 (74.). Aber Jaderberg gab noch nicht auf, zumal Phiesewardens Tjark Pankratz in der 85. Minute die Ampelkarte sah. Drei Minuten später erzielte David Skibba das 2:3 – mehr war für Jaderberg aber nicht drin. In der zweiten Runde messen sich die Phiesewarder mit dem Ligarivalen SG Großenmeer/Bardenfleth.

Tore: 1:0 Siebolds (2.), 2:0 Baumgardt (5.), 2:1 Heidemann (45.), 3:1 Schröder (74.), 3:2 Skibba (88.).

FSV Warfleth - SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor 1:4 (1:2). Die Gäste führten in einer von Fehlpässen geprägten Partie schon nach elf Minuten mit 2:0. Kevin Lanzendörfer und Sven Ullrich hatten getroffen. „Danach haben wir das Spiel langsam in den Griff gekriegt“, sagte Warfleths Trainer Norbert Krage. Der Lohn war das 1:2 durch Dominique Meyburg. Fünf Minute vor der Pause rettete die Latte für die Gastgeber.

Unmittelbar nach der Pause schlugen die Gäste wieder zu: Kevin Lanzendörfer entschied das Spiel mit einem Doppelschlag. „Nach 59 Minuten stand es es 1:4. Wir haben den Auftakt der zweiten Hälfte völlig verpennt“, sagte Krage. Doch wie schon in der ersten Hälfte steigerten sich die Warflether bald wieder. Aber sie verpassten es, das Spiel noch mal spannend zu machen (70.).

„Schwei hat verdient gewonnen. Aber die Niederlage ist ein wenig zu hoch ausgefallen“, meinte Krage. „Kevin Lanzendörfer hat den Unterschied ausgemacht.“ Krages Gegenüber Heinz Ullrich freute sich über die engagierte Leistung seiner Elf. „Die Einstellung hat von der ersten bis zur 90. Minute gestimmt.“

Tore: 0:1 Lanzendörfer (3.), 0:2 Ullrich (11.), 1:2 Meyburg (14.), 1:3, 1:4 Lanzendörfer (47., 59.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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