Wesermarsch Die Fußballer der Spielvereinigung Berne haben schon den Sprung ins Halbfinale des Kreisliga-Pokals geschafft. In dieser Woche kämpfen im Viertelfinale sechs Mannschaften um die verbleibenden drei Plätze. An diesem Mittwochabend steigt um 19.30 Uhr das Duell zweier Teams aus der Fusionsklasse A: Die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne spielt dort in der Südstaffel und erwartet den Tabellenführer der Nordstaffel, den ESV Nordenham.

Zeitgleich kommt es zu einem Kräftevergleich zweier Mannschaften aus der Fusionsklasse B: Die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor empfängt die SG Burhave/Stollhamm. Am Donnerstag (19.30 Uhr) empfängt der Spitzenreiter dieser Klasse, der SV Phiesewarden, den Tabellenfünften SG Großenmeer/Bardenfleth.

SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne - ESV Nordenham. Nach der ersten Pflichtspielniederlage am vergangenen Wochenende legt Ovelgönnes Trainer Uwe Zaspel Wert darauf, dass seine Mannschaft im Pokal Grundtugenden beherzigt. „Wir müssen eine gute Einstellung zeigen“, sagt er. Die Teams könnten sich eh nichts vormachen, sie kennen sich aus etlichen Duellen in der 1. Kreisklasse in- und auswendig. Zaspel stellt seine Mannschaft auf eine schwere Aufgabe ein. „Der ESV ist schließlich das Team der Stunde in der Nordstaffel der Fusionsklasse A.“

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Eben jenes Team wird laut Trainer Thorsten Rohde am Mittwoch ersatzgeschwächt spielen. Einige Spieler fehlen berufsbedingt. „Aber wir werden unser Bestes geben“, verspricht Rohde, der festgestellt hat, dass die Gastgeber, sich in den vergangenen Monaten „ganz gut“ entwickelt haben.

Doch das lässt sich auch über seine Elf sagen. Mit 13 Punkten und 24:14 Toren ist sie Tabellenführer der Nordstaffel der Fusionsklasse A und seit fünf Spielen ungeschlagen. Zuletzt feierte sie einen 9:1-Sieg gegen den VfL Wilhelmshaven II und einen 7:3-Erfolg gegen den TuS Sillenstede. Stürmer Olaf Speckels ist derzeit eine Klasse für sich. Litt er zu Saisonbeginn noch an einer ausgemachten Ladehemmung, trifft er derzeit nach Belieben. Gegen Wilhelmshaven erzielte er fünf, gegen Sillenstede gar sechs Treffer. „Olaf hat auch schon zu Saisonbeginn immer viel für die Mannschaft gearbeitet“, sagt Rohde. Außerdem harmoniere er mit Jan Cordes und Jan Drieling hervorragend. Drieling hat auch schon sechs Mal getroffen.

SG Schwei/Seefeld-Rönnelmoor - SG Burhave/Stollhamm. Ob das Spiel in Seefeld stattfinden kann, steht noch nicht fest. „Gespielt wird auf alle Fälle. Aber vielleicht müssen wir noch nach Schwei ausweichen“, sagt Schweis Trainer Heinz Ullrich. Seine Mannschaft habe sich zum Ziel gesetzt, eine Runde weiterzukommen. Dabei gehe ihr es vor allem darum, Sicherheit und Selbstvertrauen für die Punktspielserie in der Fusionsklasse B zu holen.

Die Stadlander sind mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Es hakt also noch ein bisschen. Nach Ullrichs Worten hängt das auch mit der personellen Situation zusammen. Mit Kevin Lanzendörfer und Benjamin Weser nehmen sich zwei „ganz wichtige Spieler“ eine Auszeit in diesem Kalenderjahr. „Das spiegelt sich schon im Saisonstart wider“, sagt Ullrich.

Die SG Burhave/Stollhamm hat wegen der Sperrung des heimischen Kunstrasenplatzes erst zwei Spiele absolvieren können und nur drei Punkte auf dem Konto. So richtig angekommen sind die Butjenter in der neuen Saison also noch nicht.

„Wir müssen uns erstmal finden“, sagt Trainer Jürgen Penshorn, der in dieser Saison mit einem „schmalen Kader“ auskommen muss. Am Mittwoch reisen die Burhaver ersatzgeschwächt zum Pokalspiel. „Wir sind Außenseiter, werden uns aber nicht verstecken“, sagt Penshorn.

Priorität habe indes der Punktspielbetrieb. „Ich glaube, dass uns der 5:2-Sieg gegen die Ovelgönner Dritte Auftrieb gegeben hat“, sagt der Trainer. Seine Mannschaft müsse noch enger zusammenrücken und sich durch die kommenden Spiele durchboxen. „Wir werden es schon irgendwie schaukeln.“

SV Phiesewarden - SG Großenmeer/Bardenfleth. Hochinteressantes Spiel am Donnerstag: Die Phiesewarder sind perfekt in die Punktspielsaison gestartet: sieben Spiele, sieben Siege, 31:6 Tore – die Zahlen sprechen für sich. Doch im Pokal treffen sie auf eine nicht zu unterschätzende Mannschaft, die nur eine Partie verloren hat – und zwar auswärts beim wiedererstarkten AT Rodenkirchen.

Am Wochenende trotzten die Großenmeerer von Trainer Ralf Herrmann dem Titelanwärter SV Brake II immerhin einen Punkt ab. Mit den Großenmeerern wird in dieser Saison wieder zu rechnen sein, zumal sie in Maik Oberländer immer noch einen der besten Fußballer der Wesermarsch in ihren Reihen haben. Und in Pokalspielen ist ja bekanntlich eh alles möglich.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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