Wesermarsch Der TuS Jaderberg hat am Pfingstwochenende den Sprung auf einen Aufstiegsplatz in der Fußball-Fusionsklasse A Nord verpasst. Die 0:1-Heimniederlage gegen Frisia Wilhelmshaven II begrub alle Hoffnungen auf die Fusionsliga. Die Reserve des 1. FC Nordenham landete hingegen einen Kantersiege. In der Südstaffel holte Ovelgönne einen Punkt aus zwei Spielen.

Staffel Nord

TuS Jaderberg – WSC Frisia Wilhelmshaven II 0:1 (0:1). Im Kampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz haben die Gastgeber den Kürzeren gezogen und damit die letzte Möglichkeit auf den zweiten Tabellenplatz verspielt. Im Duell mit der Frisia fehlten die Ideen nach vorne. „Wir hatten in den gesamten 90 Minuten nicht eine klare Torchance“, sagte Jaderbergs Trainer Lutz Bruns.

Die Gäste verstanden es prima, die Jaderberger weit vom eigenen Tor fernzuhalten und profitierten zudem von einigen technischen Unzulänglichkeiten der Jaderberger. Nach dem frühen Gegentreffer war eigentlich noch genügend Zeit für eine Wende. Aber wenn es gefährlich wurde, dann nur vor dem Tor der Gastgeber. „Da hat uns unser Torhüter Marcel Jasper mehrfach im Spiel gehalten“, sagte Bruns.

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Dennoch freut sich der Coach über eine insgesamt gelungene Saison. „Klar, wenn man so nah dran ist am Aufstieg, dann will man auch zupacken. Aber die Enttäuschung hält sich in Grenzen“, sagte Bruns.

1. FC Nordenham II – Heidmühler FC II 11:0 (3:0). Die Hausherren hatten letztlich leichtes Spiel, was FCN-Trainer Nico Verhoef nicht davon abhielt, dem Gegner ein großes Kompliment auszusprechen. „Heidmühle ist mit nur elf Spielern angereist. Einer davon war der Trainer, der sich mit seinen 49 Jahren ins Tor stellte. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Heidmühler angetreten sind“, sagte Verhoef.

Die Anfangsphase gehörte sogar dem HFC. Ein Mal trafen die Gäste den Pfosten, zwei Mal musste FCN-Keeper Sebastian Huelsmann Not retten. Mit dem 1:0 durch Julian Leuning (24.) war aber der Bann gebrochen. Ein Eigentor von Jascha-Leander Hess und ein Tor von Erhan Dilbaz sorgten für den Pausenstand. Nach dem Wechsel trafen Daniel Claasen (3), Stefan Marek (3), Benjamin Bliefernich und Ali Murad Xalaf.

TSV Abbehausen II - FC Nordseee Hooksiel 1:1 (0:0). Abbehausens Trainer Sascha von Minden, der in dieser Partie das Tor seiner Elf hütete, sprach Klartext. „Das war kein schönes Spiel“, sagte er. „Beide Teams haben sich nichts getan, beide können mit dem Remis leben.“ Finn Marienfeld hatte den TSV mit einem Kopfball nach einer Ecke von Sven Bartels in Führung gebracht (53.). Lennard Becker glich mit einem direkten Freistoß aus (68.). Von Minden hatte die Finger noch am Ball, könnten aber nicht mehr entscheidend klären. „Das war Pech“, meinte der Coach.

Staffel Süd

SG Neustadt/Oldenbrok/OvelgönneSVE Wiefelstede II 3:3 (1:1). Mit dem gesicherten Klassenerhalt in der Tasche stürmte die SG munter nach vorne. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt und uns viele Chancen erarbeitet“, sagte Ovelgönnes Trainer Marcel Nixdorf.

Trotzdem erzielten die Gäste den ersten Treffer – nach einem groben Abwehrschnitzer der Hausherren (17.). Doch Paul Hemken glich noch vor der Pause aus (38.). Erneut Hemken (48.) sowie Luca Stephan (55.) schossen die SG sogar mit 3:1 in Front. Die Gäste profitierten allerdings weiterhin von den Böcken der Ovelgönner.

Erst verkürzten sie auf 2:3 (64.), dann kassierte Ovelgönnes Jonas Schmitz die Rote Karte wegen Beleidigung (73.). Ein weiterer Fehler in der Hintermannschaft verursachte dann den Gegentreffer zum 3:3-Endstand. „Wir hätten eigentlich gewinnen müssen, weil wir viel mehr Chancen hatten“, meinte Ovelgönnes Coach Nixdorf.

SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne – VfL Oldenburg III 1:2 (1:0). „Das war ein müder Sommerkick. Von beiden Mannschaften kam da nicht viel“, sagte Nixdorf. Zumindest ein Mal ließen die Ovelgönner ihr Können aufblitzen. In der 9. Minute brachte eine schöne Kombination über mehrere Stationen Luca Stephan in eine gute Schussposition, die er dann auch zum 1:0 nutzte. Doch solche lichten Momente waren selten.

Auch die Gäste brillierten kaum, schossen aber in der zweiten Hälfte zwei Tore zum Sieg. „Wir hatten eh nicht viele Leute dabei, und ungefähr ab der 70. Minute hat man gemerkt, dass wir zwei Tage vorher schon einmal gespielt hatten“, sagte Nixdorf.

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