Wesermarsch Wenn die in der Nordstaffel der Fusionsklasse A spielenden Fußballer des TuS Jaderberg am Sonntag um 15 Uhr ins Auswärtsspiel gegen die SG Dangastermoor I/Obenstrohe III gehen, werden sie wissen, ob sie noch den Sprung aufs Platz zwei und die damit verbundene Qualifikation zum Aufstiegsrelegationsspiel zur Fusionsliga schaffen können oder nicht. Vor dem letzten Spieltag sind sie Tabellendritter.

Der TuS Obenstrohe II hat am Mittwochabend Platz zwei mit einem 1:0-Erfolg gegen eben jene SG Dangastermoor I/TuS Obenstrohe III erobert. Das Tor schoss die Obenstroher Zweite zwei Minuten vor Schluss im Unterzahl. Am Freitagabend könnte sie mit einem Sieg gegen den Heidmühler FC II schon alles klarmachen.

Staffel Nord

SG Dangastermoor I/TuS Obenstrohe III - TuS Jaderberg (Sonntag, 15 Uhr). Jaderbergs Trainer Lutz Bruns fasst die vergangenen Wochen zusammen. „Wir hatten die große Chance, auf Platz zwei zu springen und haben sie versemmelt. Beim 0:1 gegen Frisia Wilhelmshaven haben wir auch unseren letzten Trumpf weggeworfen. Durch die Umwertung sind wir wieder zurück im Spiel. Doch wir machen uns nichts vor“, sagt er.

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Immerhin: Eine kleine Chance ist noch da. Aber sie ist sehr klein, schließlich spielt Obenstrohes Zweite gegen die Heidmühler Reserve – eine Mannschaft, die in den vergangenen sechs Spielen immer mindestens vier Gegentore kassiert hat. Zwei Mal gab es sogar richtige Klatschen: Beim 1:8 gegen Frisia Wilhelmshaven II und beim 0:11 gegen den 1. FC Nordenham II. Doch Bruns macht klar: Sollte Obenstrohe patzen, werde seine Mannschaft zur Stelle sein. Unabhängig davon: „Wir haben wieder eine tolle Saison gespielt“, meinte Bruns. „Auch in diesem Jahr haben wir einen Schritt nach vorne gemacht.“

ESV Nordenham - SV Gödens II (Freitag, 19.30 Uhr). Meistercoach Thorsten Rohde geht vollkommen entspannt an die Partie heran: „Das ist unser letztes Heimspiel. Da wollen wir natürlich ein schönes Spiel bieten, noch mal drei Punkte holen und einfach Spaß haben“, sagt er.

TuS Sillenstede - 1. FC Nordenham II (Samstag, 16 Uhr). FCN-Trainer Nico Verhoef erwartet eine hart umkämpfte Partie. Da Gödens II sich nicht für die kommende Saison in der Kreisklasse gemeldet hat, wird es nur einen Absteiger geben.

Der Tabellenvorletzte Sillenstede und der Tabellenletzte, die Reserve des VfL Wilhelmshaven, sind punktgleich. Die Sillensteder haben das bessere Torverhältnis, würden mit einem Sieg aber auf Nummer sicher gehen. Deshalb warnt Verhoef vor Überheblichkeit: „Sillenstede wird sich ordentlich ins Zeug legen. Unser Ziel ist es, dagegenzuhalten und die Saison mit einem Sieg abzuschließen. Unterschätzen werden wir Sillenstede mit Sicherheit nicht.“

TSV Abbehausen II - VfL Wilhelmshaven II (Sonntag, 15 Uhr). Laut TSV-Trainer Sascha von Minden ist es ungewiss, ob die Partie überhaupt stattfinden wird, auch wenn es Wilhelmshavens letzte Möglichkeit ist, die Klasse zu halten. „Falls das Spiel doch stattfinden sollte, setzen wir alles daran, mit einem Sieg aus der Saison zu gehen.“

Staffel Süd

SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne - TV Metjendorf (Freitag, 19.30 Uhr). Das abschließende Saisonspiel ist für die Ovelgönner ein Auslaufen unter Wettkampfbedingungen. Aus Wettbewerbsgründen sind die Gastgeber aber noch einmal dazu angehalten, noch einmal alles rauszuhauen. Schließlich geht es für den Gegner noch um einiges. Die Metjendorfer kämpfen noch um den Aufstiegsrelegationsrang zwei.

 Derweil sind die Fußballer des TSV Oldenburg II beim Schummeln erwischt worden. Im Spiel bei der SG Neustadt/Oldenbrock/Ovelgönne (2:7) am 16. Mai spielte einer der elf Akteure der Startformation unter falschem Namen. Er war in der Landesligamannschaft festgespielt und präsentierte den Pass eines anderen Spielers.

Der TSV hatte die Rechnung allerdings ohne Schiedsrichter Conrad Behrens gemacht. Der Unparteiische hatte einen Schiedsrichterlehrgang ausgerechnet zusammen mit dem TSV-Spieler gemacht, der in der Landesliga festgespielt war. Auch ohne den nicht spielberechtigten Spieler hatte die Altherrentruppe elf Spieler auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt, denn mit TSV-Boss Erdal Sarigül saß auch noch ein Auswechselspieler auf der Ersatzbank. Nun muss sich das Sportgericht des NFV-Kreises Wesermarsch mit diesem Fall befassen. Das Verfahren soll nach NWZ-Informationen bis Anfang Juni abgeschlossen werden.

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