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Wesermarsch Jaderberg siegt im Derby: Die in der 1. Kreisklasse Nord spielenden Fußballer des TuS Jaderberg haben am Freitag vor eigener Kulisse mit 4:2 (1:1) gegen die Reserve des 1. FC Nordenham gewonnen. Der TSV Abbehausen II hatte am Freitag auf dem eigenen Feld mit 3:1 (1:1) den WSC Frisia Wilhelmshaven II besiegt und bleibt damit Tabellenführer. Der SV Phiesewarden spielte am Sonntag gegen den TuS Büppel 3:3.

Staffel Nord

TuS Jaderberg - 1. FC Nordenham 4:2 (1:1). Jaderberg legte einen Blitzstart hin: David Skibba traf nach zwei Minuten zur Führung. „Da habe ich wirklich Angst bekommen“, sagte FCN-Coach Nico Verhoef. Seine Mannschaft war stark ersatzgeschwächt angereist. „Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen“, sagte Verhoef. Jaderbergs Trainer Lutz Bruns freute sich über den frühen Treffer: „Das Tor war extrem wichtig. Die Nordenhamer standen tief, so konnten wir sie etwas aus der Reserve locken“, sagte er.

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Auch nach dem Führungstreffer setzte der FCN weiter auf Defensive. „Nordenham hat starke Leute in der Verteidigung. An denen haben wir uns die Zähne ausgebissen“, sagte Bruns. Dann bekamen die Gastgeber in der 17. Minute einen Elfer zugesprochen. „Ich dachte, da könnten wir schon den Sack zu machen“, sagte Bruns. Aber Pierre von Nethen verschoss. Kurz vor dem Gang in die Kabine gab Nordenham ein Lebenszeichen von sich: Julian Lachnitt glich aus. „Das Tor kam aus dem Nichts“, so Bruns. Verhoef gab ihm Recht: „Der Ausgleich war glücklich.“

Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren das Spiel unter Kontrolle, brauchten aber ein wenig Zeit, bis endlich die Tore fielen. Jonas Jürgens (66.) schoss die erneute Führung, und von Nethen machte seinen Patzer wieder gut und baute den Vorsprung per Doppelschlag aus (70., 78.). Zwar traf Lachnitt noch zum 2:4, aber die Nordenhamer konnten Jaderberg nicht mehr gefährlich werden. „Es hätte definitiv schlimmer kommen können“, sagte Verhoef. Bruns sprach von einer erdrückenden Überlegenheit, der Sieg sei gerechtfertigt.

Tore: 1:0 Skibba (2.), 1:1 Lachnitt (44.), 2:1 Jürgens (66.), 3:1, 4:1 von Nethen (70., 78.), 4:2 Lachnitt (90.).

TSV Abbehausen – WSC Frisia Wilhelmshaven II 3:1 (1:1). Nach einer schleppenden ersten Hälfte nahmen die Abbehauser im zweiten Durchlauf das Spiel in die Hand. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit zurückdrängen lassen. Wir konnten glücklich sein, dass es noch unentschieden stand“, sagte TSV-Trainer Dirk Rohde.

Zwar waren die Abbehauser mit einem frühen Tor durch Felix Schmid gestartet, aber sie fanden nicht richtig ins Spiel. Christoph Hesshaus glich eine Minute vor dem Halbzeitpfiff wieder aus. „Der Ausgleich war verdient. Frisia war die bessere Mannschaft“, sagte Rohde.

Doch nach Wiederanpfiff war den Gästen die Puste ausgegangen. „Frisia war platt und hatte kaum Auswechselspieler, da haben wir aufgedreht“, sagte Rohde. Wir brauchten jemanden, der vorne den Ball festmacht, deshalb habe ich Mirco Müller ins Spiel gebracht“, sagte er. Der Wechsel zündete: Jannik Buller schoss die Hausherren in der 58. Minute in Führung, Mirco Müller erhöhte zwei Minuten später mit einem Distanzschuss. „Wir haben das Heft des Handelns in den Händen gehalten und das Spiel dann gegen Ende dominiert. Wir hätten auch noch mehr Tore schießen können“, sagte Rohde.

Tore: 1:0 Schmid (9.), 1:1 Hesshaus (44.), 2:1 Buller (58.), 3:1 M. Müller (60.).

SV Phiesewarden - TuS Büppel 3:3 (2:2). Die Phiesewarder gerieten drei Mal in Rückstand, kämpften sich aber immer wieder zurück ins Spiel. „Total verrückt. Die meiste Zeit sind wir den Büppelern hinterhergelaufen, aber dann sind sie eingebrochen“, sagte Phiesewardens Co-Trainer Christian Kohlmann.

In der erste Halbzeit fanden die Gastgeber einfach nicht ins Spiel, Büppel dominierte. Zu allem Überfluss führten die Gäste bereits nach der achten Minute – Tammo Hibbeler hatte getroffen. Der Ausgleich fiel wie aus dem Nichts: In der 26. Minute hatten Marcel Härtel nach einem Fehler der Büppeler getroffen.

Kurz vor Ende der ersten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse: Daniel Rehfeldt schoss die erneute Führung des TuS, aber nur zwei Minuten später stand es 2:2. Lukas Schröder (43.) nutzte einen Fehlpass im Aufbauspiel. Damit blieben die Phiesewarder dran. „Da war eine Menge Glück im Spiel“, sagte Kohlmann.

In der zweiten Hälfte drehten seine Mannen dann aber auf: Büppel brach ein. „Wir haben hinten sicher gestanden und deutlich besseren Fußball gespielt“, sagte Kohlmann. Dann aber der Dämpfer: In der 57. bekam Büppel einen Freistoß zugesprochen. Die Mauer war noch nicht gestellt, aber der Schiedsrichter gab den Ball frei – Jakub Sulak traf. Dann musste in der 75. Minute auch noch Torschütze Schröder vom Platz, da die Hausherren aber schon ihre Wechsel aufgebraucht hatten, mussten sie zu zehnt weiterspielen. Aber dann die Überraschung: „Anscheinend brauchen wir den Druck, um zu funktionieren“, sagte Kohlmann.

Fünf Minuten vor Abpfiff rettete Tom Bittmann dem SVP einen Punkt. „Wir haben uns mehrfach zurückgekämpft und Moral bewiesen. Wir können mit der Leistung zufrieden sein“, so Kohlmann.

Tore: 0:1 Hibbeler (8.), 1:1 Härtel (26.), 2:1 Rehfeldt (41.), 2:2 Schröder (43.), 3:2 Sulak (57.), 3:3 Bittmann (85.).

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