Wesermarsch Der 1. FC Nordenham hat am Mittwochabend eine deutliche Auswärtsniederlage kassiert. Er verlor beim Fusionsliga-Spitzenteam TuS Eversten mit 1:5 und reist am Sonntagmorgen erneut zu einem Spitzenteam: Dann gastiert er um 11 Uhr beim Tabellenführer ESV Wilhelmshaven.

Fünf Siege in Folge und die Aufstiegsplätze wieder in Reichweite: Bei den Fusionsliga-Fußballern des SR Esenshamm läuft es momentan wie geschmiert. Geht es nach Obmann Siegfried Adamietz, wird der Aufschwung am Sonntag fortgesetzt. Um 11 Uhr tritt sein Team beim VfL Oldenburg II an, der zurzeit den ersten Abstiegsrang belegt.

In der Kreisliga IV geht es für die Spielvereinigung Berne immer noch um jeden Punkt im Abstiegskampf. Allerdings steht sie vor einer großen Herausforderung. Sie gastiert an diesem Freitagabend (19.30 Uhr) beim VfR Wardenburg – und der ist Tabellenzweiter.

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Fusionsliga

TuS Eversten - 1. FC Nordenham 5:1. Vor der Partie hatte FCN-Coach Mario Heinecke seine Elf vor der Stärke der Gastgeber bei Standardsituationen gewarnt. Aber seine Worte verhallten ungehört. Die ersten beiden Gegentore kassierten die Nordenhamer jeweils nach einer Ecke. Ansonsten war der Coach mit dem Auftritt seiner blutjungen Mannschaft – auf der Bank saßen drei A-Jugendliche – zufrieden. In der Anfangsphase hätte sich seine Mannschaft zwar oftmals zu spät vom Ball getrennt. Aber immer, wenn sie sich berappelt habe, habe sie spielerisch überzeugt.

„Das war in Ordnung. Alle waren in Bewegung. Wir haben das gespielt, was wir können.“ Auch der Einsatz der Spieler gefiel dem Trainer. Allerdings war der Gegner körperlich stärker. „Da waren schon einige mit Gardemaß dabei“, sagte Heinecke.

Letztlich sprach er von einer verdienten Niederlage. „Allerdings ist sie um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, meinte er. Schließlich hätte es seiner Meinung nach durchaus zwei Elfmeter für seine Mannschaft geben können.

Tore: 1:0 Dariusch Therani (5.), 2:0 Kai-Uwe Dannehl (9.), 3:0 Jannes Busch (39.), 3:1 Nico Ölrichs (44.), 4:1 Moritz Hohn (61., Eigentor), 5:1 Sascha Hüller (73.).

Gelb-Rote Karte: Tobias Schindler (90., FCN).

FCN: Jendrik Heinecke - Lutz, Lachnitt (80. Weers), Moritz Hohn, Hedemann, Ölrichs, Ibrahim, Schindler, Gürbüz (36. Weers), Seker (63. Felix Hohn), Krecker.

   Gegen den ESV Wilhelmshaven muss FCN-Coach Heinecke am Sonntagmorgen auf Tobias Schindler, Suayb Gürbüz, sowie René und Mischa Schwarze verichten. Bjarne Böger kehrt zum Team zurück, Christoph Müller wird das Tor hüten.

„Der ESV liegt uns mehr als Eversten“, meint Heinecke, spricht aber von einer sehr schweren Aufgabe. Vier Punkte müsse seine Mannschaft noch holen, um im Kampf gegen den Abstieg endgültig auf der sicheren Seite zu sein, glaubt der Coach.

VfL Oldenburg II - SR Esenshamm. Adamietz warnt davor, den Gegner aufgrund seines schlechten Tabellenplatzes zu unterschätzen. Den Saisonstart hätte der VfL zwar verpatzt, ab dem 1. November 2017 aber starke, zuvor gesperrte Spieler dazugewonnen. Ganz so angsteinflößend waren die Oldenburger Ergebnisse zuletzt allerdings nicht, so dass sie weiterhin um den Klassenerhalt bangen müssen.

Ein weiterer Punkt, der Adamietz missfällt, ist die frühe Anstoßzeit. „Wir müssen schon um 9 Uhr morgens los. Das ist für uns eine Umstellung. Aber wir müssen es nehmen, wie es ist“, sagt der Obmann, der momentan zusammen mit Sascha Wachsmann auch als Trainer fungiert.

Aber auch schon am Dienstag beim Auswärtsspiel beim VfL Bad Zwischenahn mussten die Esenshammer um 11 Uhr ran und gewannen klar mit 5:1. Ein gutes Omen?

Jedenfalls kann Adamietz diesmal auf mehr als die elf Spieler zurückgreifen, die in Bad Zwischenahn zur Verfügung standen. Torhüter Richard Fischer kehrt nach seiner abgesessenen Rotsperre zurück, und außerdem stoßen Catalin Cotarcea, Yasin Kapakli und Mohamad Sulayman wieder zum Kader. „Wir werden versuchen, unsere offensive Spielweise durchzudrücken und etwas Zählbares zu holen“, sagt Adamietz.

Kreisliga IV

VfR Wardenburg - Spielvereinigung Berne (Freitag, 19.30 Uhr). Die Berner haben sich im Abstiegskampf zwar zuletzt ein wenig Luft verschafft. Aber am Freitagabend wartet ein ganz dicker Brocken auf das Team von Trainer Michael Müller. „Wenn wir dort punkten sollten, wären das Bonuspunkte“, meint der Coach. Außerdem wird er eine stark ersatzgeschwächte Elf auf den Platz schicken müssen. „Mir fehlen gleich fünf Stammspieler“, sagt Müller. „Wir müssen schauen, was möglich ist.“

Indes: Der 4:1-Sieg gegen Jahn Delmenhorst hat der Mannschaft Mut gemacht. „Das war ganz wichtig, zumal wir auch endlich mal das Tor getroffen haben“, sagt Müller, dessen Team derzeit fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und das mit Abstand beste Torverhältnis aller Teams im Keller hat. „Das könnte noch wichtig werden“, meint Müller.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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