Wesermarsch Die Boßlerinnen aus Reitland haben am Wochenende dem Landesliga-Titelverteidiger Schweinebrück einen Punkt abgeknöpft. Von dem Remis des Spitzenteams profitierte der Tabellenzweite aus Kreuzmoor. Mit einem glücklichen 1:0-Heimsieg im Derby gegen Schweewarden schloss das Team aus der Wesermarsch zum Tabellenführer auf.

Landesliga

Kreuzmoor/Bekhausen - Schweewarden 1:0. Ein großer Leistungsunterschied zwischen den Teams war nicht auszumachen. Das Duell der Holzgruppen war umkämpft. An der Wende lag Schweewarden vorne. Auf der Rücktour war Kreuzmoor besser. Das Team nutzte den Rückenwind. „Das macht das Werfen doch einfacher“, sagte Kapitänin Karin Ledebuhr. Die Holz habe sich „den einen oder anderen Schoet“ geholt und gewann letztlich mit 1,097. Die Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn gab zu: „Die letzten zwei Durchgänge liefen nicht gut für uns.“

In der Gummi lagen die Gastgeberinnen an der Autobahn schon mit zwei Schoet zurück. Schweewarden baute den Vorsprung bis zur Wende sogar auf drei Schoet aus. Dann wechselte Kreuzmoor aus, und es begann die Aufholjagd. Die Gastgeberinnen brachten sogar noch acht Meter über die Ziellinie.

„Gerade die Hintour hatte es in sich“, meinte Ledebuhr. Regen und Wind seien von vorne gekommen. Ahlhorn ärgerte sich ein wenig: „Es wäre mehr drin gewesen. Da wir kaum Personal haben, ist es trotzdem ein gutes Ergebnis.“ Kreuzmoor liegt im Vergleich mit Schweinebrück nur wegen des schlechteren Schoetverhältnisses auf Rang zwei. Schweewarden (2:14) ist Tabellenvorletzter.

Reitland - Schweinebrück 2:3 Remis. Das war knapp: Anfangs lagen die Teams in beiden Gruppen dicht beieinander. Die Gastgeberinnen legten mit der Holz sogar vier Schoet vor. Im Ziel waren es noch zwei Schoet und 53 Meter. In der Gummigruppe lief es genau andersrum. Schweinebrück führte an der Wende mit zwei Schoet. Im Ziel waren es dann drei Schoet und 46 Meter.

Insgesamt fehlten den Gästen sieben Meter zum Sieg. Die Reitlander Werferin Brigitte Sanders sprach von einem wichtigen Punktgewinn. „Wir haben uns sehr gefreut, damit haben wir nicht unbedingt gerechnet.“

Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs blickte auf einen „sehr fairen und sehr spannenden“ Wettkampf zurück. „Die Punkteteilung ist gerecht und spiegelt den Wettkampfverlauf wider.“ Der Titelverteidiger Schweinebrück bleibt vorne, während der Tabellenvierte Reitland (9:7 Punkte) um den dritten Platz in der FKV-Finalrunde kämpft.

Halsbek - Spohle 3:0. Nach zwei Niederlagen in Folge fahren die Halsbekerinnen wieder in der Erfolgsspur. Die Holz gewann 50 Meter, die Gummi holte drei Schoet und 24 Meter heraus.

Roggenmoor/Klauhörn – Westerscheps 0:3. Westerscheps gewann mit der Holz einen Schoet und 44 Meter und mit der Gummi zwei Schoet und 25 Meter. Westerscheps hat 9:7 Punkte. Roggenmoor/Klauhörn (1:15 Punkte) ist Letzter.

Esenshamm - Mentzhausen 1:4. Im Kreisduell behauptete sich der Favorit. Der Vorletzte Esenshamm steckt mit 4:12 Punkten weiterhin im Abstiegskampf fest. Mentzhausen ist mit 15:1 Punkten Tabellenführer. Die Esenshammer Holz hatte zunächst einen Schoet und 73 Meter vorgelegt. Das machte der Spitzenreiter mit der Gummi wett. An der Wende hatten die Gäste zwar nur knapp geführt, dennoch brachten sie vier Schoet und 80 Meter über die Ziellinie. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Engberts war zufrieden: „Die Einstellung stimmt.“

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