Wesermarsch Vorhang auf für den ersten Spieltag der Straßenboßler in der Saison 2017/2018: Vor dem Auftakt an diesem Sonntag halten sich die Verantwortlichen der Männerteams mit Prognosen meist etwas zurück.

 Landesliga

In der höchsten Staffel ist der Landesmeister Halsbek der Gejagte. Die meisten Beobachter sehen die drei Teams, die in der Vorsaison an der FKV-Finalrunde teilgenommen haben – Halsbek, Bredehorn und Grabstede – auch diesmal wieder oben. Bei den Halsbekern kommt Thimon Hupens vom KBV Hollwege dazu. „Wir wollen den Titel verteidigen“, kündigt Mannschaftsführer Arne Hiljegerdes selbstbewusst an und schielt im Meisterschaftskampf kurz über die Kreisgrenze hinweg: „Wir rechnen mit starker Konkurrenz aus der Friesischen Wehde.“

Oben mitmischen unter den ersten drei Teams will auch der Ex-Meister Grabstede – zumal die Bohlkens zu den Grabstedern gestoßen sind. Der Jugendliche Bjarn soll eingebaut werden – ebenso der junge Till Broers.

Nachdem sie zweimal in Folge unter den ersten Drei gelandet waren, wollen die Bredehorner an diese starken Auftritte anknüpfen. „Wir werden versuchen, wieder gut anzugreifen“, betont Kapitän Rene Thye. Allerdings fällt Hajo Otten verletzungsbedingt länger aus. Diesen Platz nimmt der Jugendliche Michel Cordes ein.

Bei den Kreuzmoorern, die sich vom Abstiegsplatz fernhalten wollen, ist nach längerer Verletzungspause Berthold Jürgens-Jabben wieder dabei. Kevin Ahlers und Marten Scholz sind aus der Zweiten aufgerückt. „Wenn wir alle Leute an Bord haben und weitestgehend verletzungsfrei bleiben, brauchen wir uns aber auch vor keiner Mannschaft zu verstecken“, prognostiziert der Vorsitzende Christoph Müller.

Eine feste Größe in dieser Liga sind auch die Spohler um Marcel Frerichs. „Wir streben das sichere Mittelfeld an. Halsbek ist ganz klar der Favorit“, erklärt der neue Mannschaftsführer. Bei den Spohlern haben Nils Schomaker und Sascha Müller berufsbedingt die Kugel an die Seite gelegt. Markus Praß hat sich Altjührden/Obenstrohe angeschlossen. Aus der Zweiten sind Jörg Pieper, Malte Hibbeler, Claus Eilers und Niko Wellbrock dazu gekommen.

Cleverns geht mit einem unveränderten Team an den Start. Es wurde lediglich etwas umgestellt im Hinblick auf konstantere, ausgeglichenere Gruppenergebnisse. „Wir wollen in einer ausgeglichenen Liga möglichst früh den Klassenerhalt sichern“, gibt Mannschaftsführer Heiko Janssen die Marschroute vor.

21 Werfer gehören zum Kader der Schweewarder, die nach dem Aufstieg in der Vorsaison den Klassenerhalt mit Ach und Krach als Vorletzter geschafft haben. Auch in der neuen Spielzeit peilen sie den Ligaverbleib an.

Jörg Kreuzeberg und Thorsten Gebauer sind in die Zweite gewechselt. Dafür sind aus der Reserve Moritz Kuck und Sören Riesebieter aufgerückt. Aufgehört hat Lukas Kilian. „Den Klassenerhalt kann man nur schaffen, wenn alle an einem Strang ziehen“, betont Mannschaftsführer Stefan Freese.

Nach dem Abstieg hatte Reitland gleich wieder den Aufstieg geschafft. Mit der Schwere der Aufgabe „Klassenerhalt“ kennt sich das Wesermarsch-Team bestens aus.

 Verbandsliga

Der Absteiger aus der Landesliga war in den Vorjahren meist unter den besten Teams in der Verbandsliga. So könnte es auch bei Westerschepsern laufen, die Nachwuchswerfer eingebaut haben. Ärgster Konkurrent dürfte der Zweite der Vorsaison, Neustadtgödens, werden. Diese beiden Teams treten schon am ersten Spieltag gegeneinander an. Derweil will Aufsteiger Leuchtenburg in der höheren Spielklasse Fuß fassen. Auf den Klassenerhalt hofft Schweinebrück, während Ruttel das Mittelfeld anpeilt. Auch Mentzhausen will den Abstieg vermeiden. Das Team um Mannschaftsführer Ludger Ruch wird nicht immer in der Stammformation werfen können. „Wir hoffen, unsere Heimstärke wie in den vorherigen Jahren nutzen zu können“, sagt Ruch.

 Bezirksliga

Die Bezirksliga scheint in dieser Saison ausgeglichen zu sein. Absteiger ist Altjührden/Obenstrohe. In die Liga aufgestiegen ist Wiefels. Zetel/Osterende möchte sich im Mittelfeld festsetzen.

 Bezirksklasse

In dieser Spielklasse ist vorab kein Favorit auszumachen. Neu in der Staffel sind der Bezirksliga-Absteiger Waddewarden sowie die Aufsteiger Astede und Vielstedt/Hude. Um gute Plätze kämpfen auch Garms, Rosenberg und Grabstede II.

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