Wesermarsch Eine Woche nach dem überraschenden Sieg gegen Kreuzmoor haben die Boßler aus Schweewarden den nächsten Prestigeerfolg in der Landesliga gefeiert. Am Sonntag gewannen sie das Wesermarsch-Derby gegen Reitland auf eigener Strecke mit 8:0. Die Kreuzmoorer trennten sich auswärts von Bredehorn mit 2:2. Dagegen musste Mentzhausen eine 1:9-Heimpleite gegen Halsbek hinnehmen.

Landesliga

Schweewarden - Reitland 8:0. Die Schweewarder nutzten ihren Heimvorteil auch im Butjadinger Derby. Bis zur Wende war das Duell ausgeglichen. Aber anschließend setzten sich die Gastgeber in allen Gruppen durch. Die erste Holz gewann mit 54 Würfen (4,031), die zweite Holz mit 57 Würfen (58 m), die erste Gummi mit 52 Würfen (71 m) und die zweite Gummi mit 56 Würfen (3,086). Schweewarden ist Vierter mit 8:10 Punkten. Die Reitlander (6:12 Punkte) sind Vorletzter, haben aber keine großen Abstiegssorgen.

Der Schweewarder Kapitän Stefan Freese freute sich über den Zusammenhalt und den Kampfgeist seines Teams und sprach von einem tollen Erfolg. „Gegen Reitland mit 8:0 zu gewinnen, ist schon recht gut. In der vorigen Saison haben wir zu Hause verloren.“

Mentzhausen - Halsbek 1:9. Die Mentzhauser Holzgruppen erkämpften sich ein Plus. Die erste Holz gewann einen Schoet und 45 Meter, die zweite Holz 55 Meter. Aber der Titelverteidiger machte mit der ersten Gummi (6,082) und der zweiten Gummi (3,064) alles klar. Die Mentzhauser sind mit 0:18 Punkten Letzter, die Halsbeker Zweiter (15:3). Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „Wir hatten mit den Holzgruppen Schwierigkeiten, konnten aber die Gummigruppen deutlich gewinnen.“

Spohle - Grabstede 0:11. Meisterschaftsanwärter Grabstede (17:1 Punkte) bleibt unbesiegt. Schon an der Wende führten die Gäste mit 3:0. Die erste Holz siegte mit 49 Würfen (1,042), die zweite Holz mit 51 Würfen (1,039), die erste Gummi mit 44 Würfen (4,087) und die zweite Gummi mit 47 Würfen (4,029).

Die Grabsteder schnuppern am Titel. Das zeigt auch die Statistik aller 32 Gruppen der Liga. Die Grabsteder nehmen die Plätze eins, zwei, fünf und sechs ein. Die Spohler (11:7) kämpfen um die Teilnahme an der FKV-Finalrunde. Der Spohler Sprecher Keven Hoots meinte: „Wir wussten, dass es ein schwieriger Wettkampf wird. Grabstede hat verdient gewonnen mit sehr guten Durchgängen.“

Der Grabsteder Mannschaftsführer Christian Alberts war stolz. „Wir sind nach Spohle gefahren, um zu gewinnen. Und genau das haben wir mit einer Leidenschaft für den Boßelsport und einer super Mannschaftsleistung geschafft. Jeder einzelne war bis in die Haarspitzen motiviert.“ Alberts lobte auch die Fans, die das Team an der Strecke angefeuert und die „letzten Prozente“ herausgeholt hätten.

Bredehorn - Kreuzmoor/Bekhausen 2:2. Zur Wende zeichnete sich ein enges Duell ab. Es war klar: Jeder Wurf könnte entscheidend werden. Die Hausherren punkteten mit der ersten Holz (53 Würfe/1,091) und der ersten Gummi (50/1,032). Die Gäste hielten mit der zweiten Holz (55/33 m) und der zweiten Gummi (57/2,020) dagegen. Die Friesländer wiesen einen Vorsprung von 70 Metern auf. Der Bredehorner Simon Quathamer war ehrlich. „Am Ende ist das eine Punkteteilung, die keine Mannschaft weiterbringt.“ Der Kreuzmoorer Matthias Gerken war dagegen sehr zufrieden: „Wir mussten auf drei Werfer verzichten, wollten dennoch mindestens einen Punkt holen. Die zweite Holz und die erste Gummi lagen jeweils vier Schoet auf der Rücktour zurück und haben sich zurückgekämpft.“ Kreuzmoor ist Fünfter (8:10), Bredehorn (7:11) Sechster.

Bezirksklasse

Bentstreek - Moorriem 5:5. Die Gäste verzeichneten nach einer ausgeglichenen Partie in der Endabrechnung einen Vorsprung von zwei Metern. Die Gastgeber waren mit der ersten Holz (4,117) und der zweiten Holz (53 m) besser. Aber die Gäste machten das mit der ersten Gummi (2,037) und der zweiten Gummi (2,135) wett.

Der Moorriemer Kapitän Eike Janßen blickte auf den ersten Auftritt in Bentstreek zurück. Die Strecke sei nicht einfach, meinte er. „Jetzt folgen drei wichtige Wettkämpfe, die wir bestehen müssen.“ Moorriem ist Zweiter mit 11:7 Punkten und hat einen Zähler Rückstand auf Tabellenführer Vielstedt/Hude – und damit hat gute Chancen, ganz oben anzugreifen. Bentstreek (8:10) ist Sechster.

Waddens - Halsbek II 14:1. Wichtiger Erfolg im Kellerduell für die Butjenter: Die Gäste begannen zwar stark. Aber dann trumpfte Waddens auf. An der Wende führte Waddens deutlich (13:0). Zum Sieg trugen die erste Holz (2,058), die zweite Holz (8,055) und die zweite Gummi (3,116) bei. Die Ammerländer holten mit der ersten Gummi einen Schoet und 87 Meter.

Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns war ehrlich: „Wir haben einen Moment gebraucht, bis wir unsere Heimstärke ausspielen konnten.“ Waddens ist Fünfter mit 8:10 Punkten. Halsbek II (6:12) ist Vorletzter.

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