Wesermarsch Die Reitlander Boßlerinnen haben am Wochenende einen klaren Heimsieg gefeiert. Sie bezwangen den Landesliga-Rivalen Spohle auf eigener Strecke mit 9:0. Schweewarden feierte einen 6:0-Sieg gegen Zetel/Osterende, Kreuzmoor verlor daheim gegen Halsbek mit 0:6.

Landesliga: Schweewarden - Zetel/Osterende 6:0. Die Gummi der Gastgeberinnen war mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Zwar lag sie am Ende der Kraftstrecke mit zwei Schoet vorne. Aber Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn musste einsehen: „Auf der Rücktour hatten die Zetelerinnen es raus, wie es geht.“ Im Ziel hatten die Friesinnen ein Plus von 71 Metern. Silke Ahlhorn gab zu: „Der Start unserer Holz war schlecht. Danach haben wir uns wieder gefangen.“Am Ende der Kraftstrecke hatte Schweewarden vier Schoet herausgeholt. Am Deich lief es auch. Im Ziel waren es sechs Schoet und 23 Meter. Die Schweewarderinnen sind Zweiter (6:2 Punkte).

Reitland - Spohle 9:0. Die Reitlander Holz ging schnell in Führung und lag an der Wende mit drei Schoet vorne. Im Ziel waren es fünf Schoet und 27 Meter. Die Gummi erwischte einen schwachen Auftakt. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „Wir haben viel liegen gelassen. Spohle hat es aber nicht besser gemacht.“ An der Wende führte die Gummi mit vier Schoet. Am Ende gewann sie mit vier Schoet und 55 Metern.

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Brigitte Sanders lobte die Gegnerinnen, „Die Mädels aus Spohle haben ein tolles Team.“ Reitland (4:4) hat ein ausgeglichenes Punktekonto. Spohle (0:8) trägt die ungeliebte Rote Laterne.

Kreuzmoor - Halsbek 0:3. An der Wende war das Duell noch ausgeglichen. Die Holz der Gastgeberinnen führte mit drei Schoet, die Gummi lag mit zwei Schoet zurück. Kreuzmoors Sprecherin Sandra Gerken: „Am Ende reichte es für die Holz nach zwei schlechten Durchgängen auf den letzten 500 Metern nur für einen sechs Meter großen Vorsprung.“ Die Kreuzmoorerinnen hatten 54 Würfe benötigt. Die Gummi verlor mit 50 Würfen drei Schoet und 22 Meter. Halsbeks Kapitänin Talea Hiljegerdes freute sich über das gute Niveau auf einer schwierigen Strecke. „Die Kugel hat oft gemacht, was sie wollte. Ein tolles Ergebnis für uns.“

Schweinebrück - Westerscheps 2:0. Die Gastgeberinnen holten mit der Holz einen Schoet und 59 Meter heraus (53 Würfe). Der Wettkampf der Gummigruppen war auf hohem Niveau. Mit 45 Würfen gewannen die Schweinebrückerinnen einen Schoet und 35 Meter. Jana Schonvogel sagte, dass beide Teams tolle Würfe gezeigt hätten. „Am Ende fehlten uns ein bisschen Glück und Cleverness“, meinte die Schepser Kapitänin Sandra Schedemann.

Bezirksliga: Bredehorn - Esenshamm 0:6. Beide Gäste-Gruppen setzten sich durch. Die Holz gewann mit 52 Würfen vier Schoet und 15 Meter, die Gummi mit 50 Würfen zwei Schoet und elf Meter.

Die Holz hatte an der Wende noch mit zwei Schoet zurückgelegen. „Erst dann haben wir ins Spiel gefunden“, sagte Esenshamms Kapitänin Sandra Klement. „Wir freuen uns über Platz zwei.“

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